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Intervall-Vegan-Basenfasten

bezeichnet den Verzicht auf Säure bildende Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum. Im Gegensatz zum Fasten (z. B. Buchinger/Lützner-Fasten, Mayr-Fasten), bei dem für einen bestimmten Zeitraum auf feste Nahrung verzichtet wird, kann beim „Intervall-Vegan-Basenfasten“ hingegen gegessen werden – beschränkt auf Basenbildner, kalorienreduziert und während eines Zeitraumes von 8 Stunden. Es wird eine Essenpause von 16 Stunden eingehalten. Damit wird der Fastenmodus simuliert und die Autophagie (Zellentmüllung) in Gang gesetzt.

Alle Lebensmittel, die den Körper sauer machen, werden einfach weggelassen. Während einer oder mehrerer Intervall-Vegan-Basenwochen liegt der Schwerpunkt der Nahrung auf Obst, Gemüse, Salaten und Kartoffeln. Hingegen werden Fleisch, Fisch, Getreide (Brot, Nudeln), Zucker und Genussmittel verbannt. „Intervall-Vegan-Basenfasten“ ist somit kein Fasten im eigentlichen Sinn, sondern eine diätische Ernährungsform, die den Begriff „Fasten“ als Bezeichnung für Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel verwendet. Wenn Intervall-Vegan-Basenfasten richtig ausgeführt wird, können mit dieser Kur zum Teil ähnlich positive Wirkungen wie beim „richtigen“ Fasten erzielt werden.

Intervall-Vegan-Basenfasten wird deshalb auch als Entlastungskost oder „Heilkost“ bezeichnet (s. Wacker, Basenfasten – das Gesundheitserlebnis), obwohl ein „heilender“ Effekt bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Intervall-Vegan-Basenfasten wird jedoch von einem sich einstellendem leichten Gefühl, von entzündungshemmender Wirkung und Rückgang bei Schmerzen berichtet.

Natürlich bieten solche vegan-basischen Aktiv-Vitaltage auch die Grundlage zur Gewichtsreduktion und zur Ernährungsumstellung.

Fastenmethoden nach Dr. Buchinger und Vegan-Basenfasten

Unterschied zwischen „Intervall-Vegan-Basenfasten“ und Fasten (nach Buchinger, Mayr o. a.)

Der Nachteil gegenüber dem „richtigen“ Fasten besteht darin, dass der Fastenstoffwechsel nicht vollständig erreicht wird, weil es nicht zur kompletten Umstellung des äußeren auf den inneren Stoffwechsel kommt. Erst dann finden scheinbar die Prozesse im Körper vollständig statt, die die entschlackenden und entgiftenden Prozesse hervorrufen. Im Fastenstoffwechsel kommt es zu Veränderungen im Organismus und auch auf psychischer Ebene, die über die Reaktionen beim sogenannten „Intervall-Vegan-Basenfasten“ hinausgehen.

„Intervall-Vegan-Basenfasten“ ist prinzipiell für jeden Erwachsenen gut geeignet und kann an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden (z. B. bei Allergien und Unverträglichkeiten). Während beim Fasten nach Dr. Buchinger nur Gesunde ohne ärztliche Aufsicht Fasten sollten, ist der Teilnehmerkreis beim Vegan-Basenfasten größer. Trotzdem sollte immer dann ein Arzt konsultiert werden, wenn Krankheiten vorliegen. Besonders gute Wirkungen lassen sich auch präventiv bei den typischen Zivilisationskrankheiten aufzeigen, weil diese zum großen Teil ernährungsbedingt sind (z.B. Bluthochdruck, Diabetes II, Übergewicht, Allergien).

Was ist „basisch“ – was ist „sauer“?

Es gibt verschieden Theorien über den Säure-Basen-Haushalt. Einig sind sich indes alle Wissenschaftler und Naturkundler: Unsere heutige Zivilisationskost setzt sich überwiegend aus Säure bildenden Lebensmitteln zusammen. Vor allem werden mehr tierische Eiweiße in Fleisch, Eiern und Käse, aber auch Zucker in Form von Süßigkeiten oder Fette verbraucht als früher. Besonders kritisch wird dabei die Convinience-Food-Industrie gesehen. In deren Produkten sind Zucker, Fette und Eiweiße in Mengen verpackt, die dem Konsumenten so nicht bewusst sind. „Sauer“ wird man allerdings auch bei negativem Stress, Überbelastung, Ärger, Angst, Burn-Out, Depression. Mineralien hingegen gleichen den Säureüberschuss aus. Diese sind vor allem in frischem Gemüse und Obst zu finden. Bei Mangel an Mineralien holt sich der Körper diese aus den gespeicherten Reserven z. B. aus Knochen und Zähnen aber auch aus den Muskeln. Das kann zu Krämpfen und Kopfschmerzen führen. Säureüberschuss wird auch als Ursache von vielen Zivilisationskrankheiten angenommen.

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