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Sind kleine Mahlzeiten bei Diabetes zu empfehlen?

Zu viel zu essen und zu große Mahlzeiten werden allgemein als Ursache für Übergewicht angesehen. Als Lösung dafür wird empfohlen, kleinere Portionen zu essen. Auch für Diabetiker sollen kleine Mahlzeiten vorteilhaft sein, da sich durch sie der Blutzucker angeblich besser regulieren lässt.

Demgegenüber stehen zahlreiche Intervallfastenstudien, die suggerieren, dass kleine Mahlzeiten bei Diabetes nicht unbedingt zu empfehlen sind. Beim Intervallfasten werden in der Regel nur zwei Mahlzeiten gegessen und täglich für 16 bis 18 Stunden gefastet.

Nun ist Fasten bei Diabetikern etwas umstritten. Eine aktuelle Studie, die im renommierten Journal Diabetes Care erschienen ist, hat untersucht, ob sich bereits eine Reduktion auf 3 Mahlzeiten täglich bei Diabetespatienten positiv auswirkt.

Drei Mahlzeiten im Vergleich zu sechs Mahlzeiten

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Intervallfasten – auch ohne Übergewicht?

Fasten wird oftmals als Mittel zur Gewichtsabnahme angesehen. Das gilt auch für das Intervallfasten, wo regelmäßig, aber dafür nur für einen kurzen Zeitraum gefastet wird. Entsprechend werden die meisten Studien mit übergewichtigen Teilnehmern durchgeführt, die meist ein hohes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten haben.

Intervallfasten senkt auch bei gesunden Menschen das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Eine Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Cell, geleitet vom Langlebigkeitsforscher Prof. Dr. Frank Madeo, veröffentlicht wurde, hat untersucht, wie sich Intervallfasten bei gesunden Teilnehmern auswirkt.

In der Studie haben 30 Teilnehmer für 6 Monate jeden zweiten Tag gegessen. Das bedeutet vom Abendessen bis zum Frühstück am übernächsten Tag für 36 Stunden zu fasten. An den Essenstagen wird in einem Zeitfenster von 12 Stunden gegessen. Diese Langzeit-Fastengruppe wurde mit einer Kontrollgruppe mit 60 Probanden...

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Können Omega-3 Fettsäuren das Diabetesrisiko senken?

Fett hat nicht den allerbesten Ruf. Vor allem gesättigten Fetten, aus Fleisch und Käse wurde für lange Zeit nachgesagt, dass sie das Risiko Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Ungesättigte Fettsäuren gelten generell als gesünder. Das gilt vor allem für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega-3 Fettsäuren. Einige mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sogar essenziell, das heißt wir müssen sie mit der Nahrung zu uns nehmen. Dazu gehören die Omega-6 Fettsäure Linolsäure und die Omega-3 Fettsäure α-Linolensäure.

Omega-3 hat keine Auswirkungen auf das Diabetesrisiko

Omega-3 Fettsäuren gelten nicht nur generell als gesund, sie sollen sogar das Risiko für Diabetes Typ 2 (das sogenannte Altersdiabetes) senken können. Eine Meta-Analyse hat näher untersucht, wie die wissenschaftliche Beweislage dazu aussieht. Sie umfasste 83 Interventionsstudien, die untersucht haben, wie sich eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf das...

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Kann Spermidin Fasten ersetzen?

Kalorienrestriktion und Fasten wirken lebensverlängernd und schützen vor vielen chronischen Alterskrankheiten. Dies lässt sich quer durchs Tierreich beobachten und wird auch beim Menschen immer besser verstanden. Es fällt jedoch nicht jedem leicht, zu fasten. Gerade bei älteren Menschen ist Fasten oftmals nicht durchführbar.

Spermidin imitiert Kalorienrestriktion

Es gibt sogenannte Kalorienrestriktion-imitierende Substanzen, die diese Lücke füllen könnten. Zu diesem Zweck ist Spermidin aktueller Gegenstand der Forschung, an der der Altersforscher Frank Madeo von der Universität Graz beteiligt ist. Spermidin kann vom Körper selbst hergestellt werden, kommt jedoch auch in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Der Spermidin-Gehalt im Körper nimmt mit dem Alter ab. Bei erhöhter Stoffwechselaktivität geht hingegen die körpereigene Produktion hoch.

Auf zellulärer Ebene hat Spermidin tatsächlich einen sehr ähnlichen Effekt wie...

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Gewicht verlieren mit Nüssen?

Nüsse gelten schon lange als gesund. Obwohl sie fett- und kalorienreich sind, scheinen sie für die Gewichtsabnahme förderlich zu sein. Vermutlich wirken sie appetitregulierend und senken, wenn sie anstelle eines zuckerreichen Snacks konsumiert werden, den Zuckerkonsum. Die meisten bisherigen Studien haben die gesundheitlichen Vorteile einzelner Nüsse untersucht, die jeweils eine bestimmte Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Es wurden nur wenige Studien mit Nussmischungen durchgeführt, an denen sich sehen lässt, ob die gesundheitlichen Vorteile für Nüsse allgemein gelten.

Nüsse senken Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich Nusskonsum auf das Körpergewicht und auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten auswirkt. 48 übergewichtige Teilnehmer mit einem BMI von mindestens 27 waren angewiesen, 8 Wochen lang zusätzlich zu ihren regulären Mahlzeiten entweder Brezeln oder eine Nussmischung von jeweils 250 kcal zu essen. Die Nussmischung enthielt Mandeln, Cashew-, Hasel-,...

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Ist Intervallfasten auch im fortgeschrittenen Alter möglich?

Intervallfasten ist eine beliebte Methode, um Gewicht zu reduzieren. Aktuelle Studien zeigen zudem, dass diese Form des Fastens weitere gesundheitliche Vorteile verspricht.

Intervallfasten ist jedoch bei Personen im fortgeschrittenen Alter nicht gut untersucht. Da kalorienreduzierte Diäten in dieser Altersgruppe nur schwer durchführbar sind, stellt Intervallfasten möglicherweise eine attraktive Alternative dar.

Intervallfasten fördert Gewichtsverlust und erhöht die körperliche Fitness

Eine Studie mit 10 übergewichtige Probanden über 65 Jahren, die aufgrund körperlicher Einschränkungen wenig aktiv waren, hat die Durchführbarkeit von Intervallfasten untersucht. Die Teilnehmer waren angewiesen, 4 wochenlang für 16 Stunden täglich zu fasten. Die Probanden haben sich zum Großteil an die Vorgaben gehalten, woraus sich schließen lässt, dass ihnen das Intervallfasten relativ leichtfiel. Sie haben im Durchschnitt 2,6 Kg an Gewicht verloren. Es wurde nicht ermittelt, zu welchem Anteil es...

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Kann Vitamin D Diabetes vorbeugen?

Seit einiger Zeit vermuten Wissenschaftler, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und dem Risiko für Diabetes Typ 2 gibt. Bisherige Studien konnten jedoch nicht eindeutig zeigen, ob eine Supplementierung mit Vitamin D das Diabetesrisiko senken kann. Diese Studien waren meist entweder sehr klein, wurden mit Probanden ohne Diabetesrisiko, oder mit Probanden, die bereits für lange Zeit Diabetes hatten, durchgeführt. Eine Studie, die im European Journal of Endocrinology erschienen ist, sollte daher untersuchen, wie sich eine Supplementierung mit Vitamin D auf das Diabetesrisiko auswirkt.

Vitamin D Supplementierung senkt Diabetes-Risikomarker

Die Studie beinhaltete 96 Probanden, die entweder ein Diabetesrisiko hatten oder kürzlich mit Diabetes diagnostiziert worden waren. Die Teilnehmer erhielten entweder eine tägliche Dosis 5.000 IU Vitamin D3 oder ein Placebo für 6 Monate. Nach 6 Monaten hatte sich der Mehr lesen

Wie gesund ist eine mediterrane Ernährung während der Schwangerschaft?

In Deutschland entwickeln 13,2% der Frauen währen der Schwangerschaft Diabetes. Nach der Entbindung normalisiert sich der Zuckerstoffwechsel in den meisten Fällen wieder. Schwangere mit Schwangerschaftsdiabetes haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck. Außerdem haben diese Mütter ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und ein erhöhtes Risiko in zukünftigen Schwangerschaften wieder Diabetes zu entwickeln. Kinder deren Mutter in der Schwangerschaft Schwangerschaftsdiabetes hatte, haben ein erhöhtes Risiko später an metabolischem Syndrom (eine Vorstufe von Diabetes Typ 2) zu erkranken.

Eine mediterrane Ernährung senkt das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes

Eine Studie hat untersucht, ob eine mediterrane Ernährungsweise während der Schwangerschaft das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verringern kann. An der Studie nahmen 1252 schwangere Frauen teil, die Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes aufwiesen. Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride) gelten als Risikofaktoren. Die Frauen wurden angewiesen, sich in der Schwangerschaft mediterran zu ernähren. Eine...

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Wie viel Sonne braucht der Mensch?

In der heutigen Gesellschaft ist der direkte Kontakt mit Sonnenlicht selten. Wir verbringen den Großteil des Tages drinnen und im Winter sind wir oftmals für mehrere Tage am Stück keinem direkten Tageslicht ausgesetzt. Im Sommer bekommen wir zwar mehr Sonne ab, doch da wird vorsorglich jedes unbedeckte Hautfleckchen mit Sonnencreme bedeckt.

Sonnenbrand verursacht Schäden in den Zellen der Haut und häufiger Sonnenbrand erhöht zweifellos das Risiko für Hautkrebs. Eine regelmäßige, gesunde Dosis Sonnenlicht bräunt die Haut jedoch auf sanfte Art und Weise und eine gebräunte Haut ist besser vor UV-Strahlung geschützt.

Sonnenlicht senkt den Blutdruck

Sonnenlicht erweitert die Blutgefäße, wodurch der Blutdruck sinkt und die Durchblutung gefördert wird. Viele Menschen leiden unter hohem Blutdruck. Er schadet auf Dauer den Gefäßen und ist ein Symptom von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Regelmäßige...

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Reinere Haut durch Fasten?

Falls Sie regelmäßig Fasten, werden Sie festgestellt haben, dass der Nahrungsverzicht viele Auswirkungen auf den Körper hat. Gewicht zu reduzieren ist meist die Hauptmotivation und die weiteren positiven Effekte kommen eher unerwartet. Viele Fastende berichten, dass sich ihre Haut durch das Fasten verbessert. Sie wirkt frischer und weist weniger Unreinheiten auf. Kann Fasten tatsächlich das Hautbild verbessern?

Fasten reduziert die Talgproduktion

In einer Studie haben 18 übergewichtige Probanden für 4 bis 8 Wochen gefastet. In allen Teilnehmern hat die Talgproduktion der Haut während des Fastens deutlich abgenommen. In manchen Probanden bereits nach 1-2 Wochen, in anderen nach 4 Wochen. Gleichzeitig war die Haut auch weniger fettig, was sich bereits nach 5 Tagen nachweisen ließ. Die Talgproduktion war jedoch kurze Zeit nach dem Fasten wieder auf dem ursprünglichen Level. Für eine dauerhaft...

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Neue Erkenntnisse über die Vorteile des Intervallfastens

Einige Studien haben gezeigt, dass Intervallfasten das Abnehmen erleichtert kann, Blutzuckerwerte verbessern und den Blutdruck senken kann. Es ist jedoch nicht gut verstanden, welche weiteren Auswirkungen diese Form des Fastens hat.

Intervallfasten induziert Marker für den Tag-Wachrhythmus, Langlebigkeit und Autophagie

Eine Studie hat nicht nur untersucht, wie sich Intervallfasten auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt, sondern auch auf die Regulation des Tag-Wach-Rhythmus und die Autophagie. Autophagie ist ein lebenswichtiger Prozess, bei dem sich die Körperzellen regenerieren.

18 übergewichtige Probanden mit einem BMI zwischen 25 und 35 haben für 4 Tage entweder 3 Mahlzeiten in einem Zeitraum von 8 -14 Uhr oder von 8 bis 20 Uhr gegessen. Nach einer Pause von 3.5 bis 5 Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt.

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Ein neuer Ansatz in der Alzheimer Behandlung

Alzheimer gilt als bisher unheilbare Krankheit. Es wurden schon sehr viele Medikamente zur Behandlung entwickelt, die in der Regel bewirken, dass die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, das Markenzeichen von Alzheimer, reduziert werden. Bisher konnte jedoch kein Medikament das Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder die Symptome wesentlich verbessern.

Anpassung der Lebensweise und der Ernährungsgewohnheiten

Dale Bredesen, Chef des Instituts zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen an der University of California in Los Angeles, ist der Ansicht, dass sich Alzheimer nicht mit Medikamenten heilen lässt. Er hat daher ein Protokoll entwickelt, das durch Anpassungen der Lebensweise und der Ernährung den Verlauf der Krankheit beeinflussen soll.

Das Protokoll wird bei jedem Patienten individuell angepasst, aber beinhaltet in der Regel den Verzicht auf einfache Kohlenhydrate, glutenhaltiges Getreide und Fertiggerichte, und einen vermehrten Verzehr an Gemüse, Obst...

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Warum essen wir zu viel?

Was ist gesundes Essen? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Experten sind sich jedoch ziemlich einig, dass zu viel zu essen ungesund ist. Dabei ist es relativ egal, wovon genau zu viel gegessen wird: Ein Zuviel an Zucker, Fett oder auch Protein wird als problematisch angesehen. Dabei sind all diese Komponenten in geringen Mengen unbedenklich oder sogar lebensnotwendig. Die Frage ist nur, warum essen die meisten Leute mehr als sie sollten?

Fertiggerichte verleiten zum Überessen

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich der Konsum von hochverarbeiteten Fertiggerichten auf das Essverhalten auswirkt. 20 leicht übergewichtige Probanden (BMI von 27) haben für zwei Wochen entweder unverarbeitete oder verarbeitete Lebensmittel gegessen. Nach zwei Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt. Die unverarbeiteten Lebensmittel bestanden hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Nüssen, Fisch, Fleisch...

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