Corona – Herdenimmunität

Corona – Herdenimmunität

Wieder was gelernt (ntv):

In der Corona-Krise spielen Wissenschaftler eine wichtige Rolle. Momentan traut sich kaum ein Regierungschef, öffentlich etwas zu sagen, ohne sich dabei auf die Expertise von Forschern zu berufen. Die Symbolik ist klar: Wir hören auf die Experten und tun, was sie uns sagen. Aber auch die Wissenschaft ist sich nicht immer einig. Das zeigt ein Blick nach Großbritannien und in die Niederlande: Während andere Länder längst den Shutdown durchgesetzt hatten, setzten beide Länder anfangs noch auf die Strategie der Herdenimmunität. Welches Prinzip sich hinter diesem Begriff verbirgt, erklärt Markus Knuf, Kinder- und Jugendarzt von der Helios Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden.

„Allgemein versteht man darunter den Anteil von Menschen, die durch eine Immunität in einer Population geschützt sind und dann nicht erkranken können. Der Schutz kann erworben werden durch das Durchmachen der Erkrankung oder durch eine Impfung. Das ist sozusagen die gängigste Wahrnehmung von Herdenimmunität. Und da gibt es zwei Wege, dahin zu kommen. Wenn man die Erkrankung durchmacht, entsteht eine Immunität. Und wenn die ganze Bevölkerung die Erkrankung durchgemacht hat, dann hat ein Erreger keine Chance mehr, die Herde, die Bevölkerung zu erreichen, weil ja alle geschützt sind.“

Kommentare sind deaktiviert.

Nächste Veranstaltungen