Kategorie Archive: Eckhards Blog

Können Omega-3 Fettsäuren das Diabetesrisiko senken?

Fett hat nicht den allerbesten Ruf. Vor allem gesättigten Fetten, aus Fleisch und Käse wurde für lange Zeit nachgesagt, dass sie das Risiko Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Ungesättigte Fettsäuren gelten generell als gesünder. Das gilt vor allem für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega-3 Fettsäuren. Einige mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sogar essenziell, das heißt wir müssen sie mit der Nahrung zu uns nehmen. Dazu gehören die Omega-6 Fettsäure Linolsäure und die Omega-3 Fettsäure α-Linolensäure.

Omega-3 hat keine Auswirkungen auf das Diabetesrisiko

Omega-3 Fettsäuren gelten nicht nur generell als gesund, sie sollen sogar das Risiko für Diabetes Typ 2 (das sogenannte Altersdiabetes) senken können. Eine Meta-Analyse hat näher untersucht, wie die wissenschaftliche Beweislage dazu aussieht. Sie umfasste 83 Interventionsstudien, die untersucht haben, wie sich eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf das...

Mehr lesen

Kann Spermidin Fasten ersetzen?

Kalorienrestriktion und Fasten wirken lebensverlängernd und schützen vor vielen chronischen Alterskrankheiten. Dies lässt sich quer durchs Tierreich beobachten und wird auch beim Menschen immer besser verstanden. Es fällt jedoch nicht jedem leicht, zu fasten. Gerade bei älteren Menschen ist Fasten oftmals nicht durchführbar.

Spermidin imitiert Kalorienrestriktion

Es gibt sogenannte Kalorienrestriktion-imitierende Substanzen, die diese Lücke füllen könnten. Zu diesem Zweck ist Spermidin aktueller Gegenstand der Forschung, an der der Altersforscher Frank Madeo von der Universität Graz beteiligt ist. Spermidin kann vom Körper selbst hergestellt werden, kommt jedoch auch in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Der Spermidin-Gehalt im Körper nimmt mit dem Alter ab. Bei erhöhter Stoffwechselaktivität geht hingegen die körpereigene Produktion hoch.

Auf zellulärer Ebene hat Spermidin tatsächlich einen sehr ähnlichen Effekt wie...

Mehr lesen

Gewicht verlieren mit Nüssen?

Nüsse gelten schon lange als gesund. Obwohl sie fett- und kalorienreich sind, scheinen sie für die Gewichtsabnahme förderlich zu sein. Vermutlich wirken sie appetitregulierend und senken, wenn sie anstelle eines zuckerreichen Snacks konsumiert werden, den Zuckerkonsum. Die meisten bisherigen Studien haben die gesundheitlichen Vorteile einzelner Nüsse untersucht, die jeweils eine bestimmte Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Es wurden nur wenige Studien mit Nussmischungen durchgeführt, an denen sich sehen lässt, ob die gesundheitlichen Vorteile für Nüsse allgemein gelten.

Nüsse senken Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich Nusskonsum auf das Körpergewicht und auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten auswirkt. 48 übergewichtige Teilnehmer mit einem BMI von mindestens 27 waren angewiesen, 8 Wochen lang zusätzlich zu ihren regulären Mahlzeiten entweder Brezeln oder eine Nussmischung von jeweils 250 kcal zu essen. Die Nussmischung enthielt Mandeln, Cashew-, Hasel-,...

Mehr lesen

Ist Intervallfasten auch im fortgeschrittenen Alter möglich?

Intervallfasten ist eine beliebte Methode, um Gewicht zu reduzieren. Aktuelle Studien zeigen zudem, dass diese Form des Fastens weitere gesundheitliche Vorteile verspricht.

Intervallfasten ist jedoch bei Personen im fortgeschrittenen Alter nicht gut untersucht. Da kalorienreduzierte Diäten in dieser Altersgruppe nur schwer durchführbar sind, stellt Intervallfasten möglicherweise eine attraktive Alternative dar.

Intervallfasten fördert Gewichtsverlust und erhöht die körperliche Fitness

Eine Studie mit 10 übergewichtige Probanden über 65 Jahren, die aufgrund körperlicher Einschränkungen wenig aktiv waren, hat die Durchführbarkeit von Intervallfasten untersucht. Die Teilnehmer waren angewiesen, 4 wochenlang für 16 Stunden täglich zu fasten. Die Probanden haben sich zum Großteil an die Vorgaben gehalten, woraus sich schließen lässt, dass ihnen das Intervallfasten relativ leichtfiel. Sie haben im Durchschnitt 2,6 Kg an Gewicht verloren. Es wurde nicht ermittelt, zu welchem Anteil es...

Mehr lesen

Kann Vitamin D Diabetes vorbeugen?

Seit einiger Zeit vermuten Wissenschaftler, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und dem Risiko für Diabetes Typ 2 gibt. Bisherige Studien konnten jedoch nicht eindeutig zeigen, ob eine Supplementierung mit Vitamin D das Diabetesrisiko senken kann. Diese Studien waren meist entweder sehr klein, wurden mit Probanden ohne Diabetesrisiko, oder mit Probanden, die bereits für lange Zeit Diabetes hatten, durchgeführt. Eine Studie, die im European Journal of Endocrinology erschienen ist, sollte daher untersuchen, wie sich eine Supplementierung mit Vitamin D auf das Diabetesrisiko auswirkt.

Vitamin D Supplementierung senkt Diabetes-Risikomarker

Die Studie beinhaltete 96 Probanden, die entweder ein Diabetesrisiko hatten oder kürzlich mit Diabetes diagnostiziert worden waren. Die Teilnehmer erhielten entweder eine tägliche Dosis 5.000 IU Vitamin D3 oder ein Placebo für 6 Monate. Nach 6 Monaten hatte sich der Mehr lesen

Wie gesund ist eine mediterrane Ernährung während der Schwangerschaft?

In Deutschland entwickeln 13,2% der Frauen währen der Schwangerschaft Diabetes. Nach der Entbindung normalisiert sich der Zuckerstoffwechsel in den meisten Fällen wieder. Schwangere mit Schwangerschaftsdiabetes haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck. Außerdem haben diese Mütter ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und ein erhöhtes Risiko in zukünftigen Schwangerschaften wieder Diabetes zu entwickeln. Kinder deren Mutter in der Schwangerschaft Schwangerschaftsdiabetes hatte, haben ein erhöhtes Risiko später an metabolischem Syndrom (eine Vorstufe von Diabetes Typ 2) zu erkranken.

Eine mediterrane Ernährung senkt das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes

Eine Studie hat untersucht, ob eine mediterrane Ernährungsweise während der Schwangerschaft das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verringern kann. An der Studie nahmen 1252 schwangere Frauen teil, die Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes aufwiesen. Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride) gelten als Risikofaktoren. Die Frauen wurden angewiesen, sich in der Schwangerschaft mediterran zu ernähren. Eine...

Mehr lesen

Wie viel Sonne braucht der Mensch?

In der heutigen Gesellschaft ist der direkte Kontakt mit Sonnenlicht selten. Wir verbringen den Großteil des Tages drinnen und im Winter sind wir oftmals für mehrere Tage am Stück keinem direkten Tageslicht ausgesetzt. Im Sommer bekommen wir zwar mehr Sonne ab, doch da wird vorsorglich jedes unbedeckte Hautfleckchen mit Sonnencreme bedeckt.

Sonnenbrand verursacht Schäden in den Zellen der Haut und häufiger Sonnenbrand erhöht zweifellos das Risiko für Hautkrebs. Eine regelmäßige, gesunde Dosis Sonnenlicht bräunt die Haut jedoch auf sanfte Art und Weise und eine gebräunte Haut ist besser vor UV-Strahlung geschützt.

Sonnenlicht senkt den Blutdruck

Sonnenlicht erweitert die Blutgefäße, wodurch der Blutdruck sinkt und die Durchblutung gefördert wird. Viele Menschen leiden unter hohem Blutdruck. Er schadet auf Dauer den Gefäßen und ist ein Symptom von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Regelmäßige...

Mehr lesen

Reinere Haut durch Fasten?

Falls Sie regelmäßig Fasten, werden Sie festgestellt haben, dass der Nahrungsverzicht viele Auswirkungen auf den Körper hat. Gewicht zu reduzieren ist meist die Hauptmotivation und die weiteren positiven Effekte kommen eher unerwartet. Viele Fastende berichten, dass sich ihre Haut durch das Fasten verbessert. Sie wirkt frischer und weist weniger Unreinheiten auf. Kann Fasten tatsächlich das Hautbild verbessern?

Fasten reduziert die Talgproduktion

In einer Studie haben 18 übergewichtige Probanden für 4 bis 8 Wochen gefastet. In allen Teilnehmern hat die Talgproduktion der Haut während des Fastens deutlich abgenommen. In manchen Probanden bereits nach 1-2 Wochen, in anderen nach 4 Wochen. Gleichzeitig war die Haut auch weniger fettig, was sich bereits nach 5 Tagen nachweisen ließ. Die Talgproduktion war jedoch kurze Zeit nach dem Fasten wieder auf dem ursprünglichen Level. Für eine dauerhaft...

Mehr lesen

Neue Erkenntnisse über die Vorteile des Intervallfastens

Einige Studien haben gezeigt, dass Intervallfasten das Abnehmen erleichtert kann, Blutzuckerwerte verbessern und den Blutdruck senken kann. Es ist jedoch nicht gut verstanden, welche weiteren Auswirkungen diese Form des Fastens hat.

Intervallfasten induziert Marker für den Tag-Wachrhythmus, Langlebigkeit und Autophagie

Eine Studie hat nicht nur untersucht, wie sich Intervallfasten auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt, sondern auch auf die Regulation des Tag-Wach-Rhythmus und die Autophagie. Autophagie ist ein lebenswichtiger Prozess, bei dem sich die Körperzellen regenerieren.

18 übergewichtige Probanden mit einem BMI zwischen 25 und 35 haben für 4 Tage entweder 3 Mahlzeiten in einem Zeitraum von 8 -14 Uhr oder von 8 bis 20 Uhr gegessen. Nach einer Pause von 3.5 bis 5 Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt.

In...

Mehr lesen

Ein neuer Ansatz in der Alzheimer Behandlung

Alzheimer gilt als bisher unheilbare Krankheit. Es wurden schon sehr viele Medikamente zur Behandlung entwickelt, die in der Regel bewirken, dass die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, das Markenzeichen von Alzheimer, reduziert werden. Bisher konnte jedoch kein Medikament das Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder die Symptome wesentlich verbessern.

Anpassung der Lebensweise und der Ernährungsgewohnheiten

Dale Bredesen, Chef des Instituts zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen an der University of California in Los Angeles, ist der Ansicht, dass sich Alzheimer nicht mit Medikamenten heilen lässt. Er hat daher ein Protokoll entwickelt, das durch Anpassungen der Lebensweise und der Ernährung den Verlauf der Krankheit beeinflussen soll.

Das Protokoll wird bei jedem Patienten individuell angepasst, aber beinhaltet in der Regel den Verzicht auf einfache Kohlenhydrate, glutenhaltiges Getreide und Fertiggerichte, und einen vermehrten Verzehr an Gemüse, Obst...

Mehr lesen

Warum essen wir zu viel?

Was ist gesundes Essen? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Experten sind sich jedoch ziemlich einig, dass zu viel zu essen ungesund ist. Dabei ist es relativ egal, wovon genau zu viel gegessen wird: Ein Zuviel an Zucker, Fett oder auch Protein wird als problematisch angesehen. Dabei sind all diese Komponenten in geringen Mengen unbedenklich oder sogar lebensnotwendig. Die Frage ist nur, warum essen die meisten Leute mehr als sie sollten?

Fertiggerichte verleiten zum Überessen

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich der Konsum von hochverarbeiteten Fertiggerichten auf das Essverhalten auswirkt. 20 leicht übergewichtige Probanden (BMI von 27) haben für zwei Wochen entweder unverarbeitete oder verarbeitete Lebensmittel gegessen. Nach zwei Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt. Die unverarbeiteten Lebensmittel bestanden hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Nüssen, Fisch, Fleisch...

Mehr lesen

Fasten und Muskelabbau?

Verlieren Sie beim Fasten an Muskelmasse?

Viele Leute nutzen Fasten als eine effektive Methode, um Gewicht zu reduzieren. Wenn Sie sagen, dass Sie abnehmen möchten, meinen Sie natürlich, dass sie Fett loswerden möchten. Leider nimmt man bei einer klassischen kalorienreduzierten Diät nicht nur an Fett ab, sondern verliert auch wertvolle Muskelmasse.

Ist das beim Fasten auch der Fall?

Beim Fasten wird Fett zur primären Energiequelle

Muskeln sind aus Protein, auch Eiweiß genannt, aufgebaut. Eiweiß ist ein essenzieller Nährstoff, den wir normalerweise täglich über die Nahrung aufnehmen müssen. Da je nach Länge des Fastens für mehrere Tage kein Protein gegessen wird, ist die Befürchtung naheliegend, dass in diesem Zeitraum wertvolles Muskelprotein abgebaut wird. Außerdem kann der Körper bei Zuckermangel zur Not aus Protein Zucker...

Mehr lesen

Fasten und Asthma

Hilft Fasten bei Asthma?


Bei Asthma führen akute Verengungen der Atemwege zu anfallsartiger Atemnot. Die Erkrankung wird oftmals durch Allergien verursacht, in vielen Fällen ist die Ursache jedoch nicht bekannt. Man weiß jedoch, dass Entzündungsreaktionen bei der Entstehung von Asthma eine wichtige Rolle spielen. Bei der Behandlung von Asthma kommen daher häufig entzündungshemmende Wirkstoffe zum Einsatz, sogenannte Steroide.
Fasten wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Ist demnach Fasten bei Asthma zu empfehlen?

Fasten senkt mit Asthma-assoziierte Entzündungsmarker

Eine Studie hat genau dies untersucht. 18 Probanden mit mildem Asthma haben für 24 Stunden gefastet. Ein Teil der Teilnehmer hatte noch nie Steroide gegen das Asthma eingenommen. In dieser Untergruppe waren nach 24 Stunden mit Asthma-assoziierte Entzündungswerte signifikant reduziert. Dies...

Mehr lesen

Fasten und Abnehmen

Kann man mit Fasten langfristig abnehmen?

Nicht jeder mag es zugeben, aber Gewicht zu verlieren ist wohl der häufigste Grund fürs Fasten. Bei mehrtägigem Fasten nimmt man unweigerlich ab, aber lässt sich damit auch langfristig Gewicht reduzieren?
Es gibt nicht viele Studien, die das untersuchen. Die meisten ermitteln die Auswirkungen von Fasten über einen sehr begrenzten Zeitraum von einigen Wochen. Eine Studie ging jedoch tatsächlich über 2 Jahre, in denen die Teilnehmer regelmäßig gefastet haben.

Signifikanter Gewichtsverlust nach 2 Jahren
334 fettleibige Probanden mit einem BMI über 30 nahmen an der Studie teil. Die Intervention begann mit einer Fastenphase von 16 Wochen, in der die Teilnehmer täglich circa 450 kcal zu sich genommen haben. Nach den 16 Wochen hatten die Teilnehmer...

Mehr lesen

Fasten und Muskelaufbau?

Beim Fasten Muskeln aufbauen – ist das möglich?


Bei Sportlern ist allgemein bekannt, dass es sehr schwer ist, gleichzeitig Muskeln aufzubauen und Fett abzunehmen. Wenn sie trainieren, um Muskeln aufzubauen, streben sie an, mehr Kalorien aufzunehmen als sie verbrauchen. Insbesondere legen sie Wert auf eine ausreichende, wenn nicht übermäßige Eiweißzufuhr.

Tatsächlich verliert man bei einer kalorienreduzierten Diät nicht nur Fett sondern auch Muskelmasse und es ist schwer, dem mit Training entgegenzuwirken. Viele befürchten, dass das beim Fasten auch der Fall ist.


Muskelaufbau trotz Intervallfasten

Eine Studie hat bei jungen, sportlichen Männern untersucht, wie sich Intervallfasten auf das Krafttraining auswirkt. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hat an vier...

Mehr lesen

Fasten und Stoffwechsel

Warum Fasten den Stoffwechsel ankurbelt

Bei einer klassischen kalorienreduzierten Diät verlangsamt sich der Stoffwechsel. Meist verliert man zu Beginn schnell an Gewicht, der Gewichtsverlust stagniert jedoch bald. Sobald Sie wieder so viel essen wie vor Ihrer Diät, wiegen Sie oftmals sogar mehr als vorher. Der Körper passt den Energieverbrauch der Energieaufnahme an, genau wie Sie im täglichen Leben auch Ihre Ausgaben den Einnahmen anpassen müssen. In einem anderen Artikel haben wir bereits über eine Studie berichtet, die gezeigt hat, dass Fastende zwar nach dem Fasten wieder zunehmen, aber an fettfreier Masse (hauptsächlich Muskeln) und nicht an Fett. Heute erklären wir Ihnen genauer, warum das so ist.

Wenn wir Hunger haben und Energie brauchen, essen wir in der Regel etwas und führen dadurch wieder neue Energie zu. Wenn wir uns...

Mehr lesen

Beeinflusst Intervallfasten den Schlaf?

Wieviel und wann wir essen kann große Auswirkungen auf den Schlaf haben. Insbesondere schwere Mahlzeiten am Abend können die Schlafqualität beeinträchtigen.

Beim Intervallfasten fällt in der Regel entweder das Frühstück oder das Abendessen aus, wodurch sich der Essenzeitraum verkleinert und somit das nächtliche Fasten verlängert wird. Da es vielen Leuten leichtfällt, das Frühstück ausfallen zu lassen, ist diese Variante weit verbreitet.

Hat Fasten negative Auswirkungen auf den Schlaf?

Sie müssen bedenken, dass sich durch das nicht Frühstücken der Essenszeitraum nicht zwangsläufig in die Abendstunden verschiebt. Idealerweise sollte das Mittagessen die Hauptmahlzeit darstellen und das Abendessen sollte am frühen Abend stattfinden.

In einer Studie mit 23 fettleibigen Probanden haben die Teilnehmer für 12 Wochen täglich in einem Zeitraum von...

Mehr lesen

Intervallfasten – Frühstück oder Abendessen?

Wie lange sollen die Essenspausen sein?

Die 16:8 Methode des Intervallfastens ist beliebt und weit verbreitet. Bei dieser Variante wird die nächtliche Fastenzeit verlängert und nur in einem Zeitraum von circa 8 Stunden gegessen. Das Prinzip ist sehr einfach und stellt einen sehr sanften Einstieg in die Welt des Fastens dar. Dennoch stellt sich die Frage, wie genau dieses Essenszeitfenster in den Tagesablauf passt. Wenn man von durchschnittlich 8 Stunden Schlaf ausgeht, bleiben 16 Stunden, in denen man wach ist. Der Zeitraum, in dem man beim Intervallfasten isst, ist also ungefähr halb so lang wie die Wachzeit.

Die genaue Uhrzeit des Essenszeitraums ist nicht entscheidend. In einer Studie hatten ein frühes Zeitfenster von 8 bis 17 Uhr und ein späteres Zeitfenster von 12 bis 21 Uhr ähnlich positive Auswirkungen...

Mehr lesen

Fasten – wie oft und wie lange?

Falls Sie bisher noch nicht gefastet haben, ist wahrscheinlich die Frage, wie lange Sie fasten sollten, eine der ersten Dinge, die Sie beschäftigt. Falls Sie bereits gefastet haben und Ihre ersten Fastenerfahrungen positiv waren, fragen Sie sich wahrscheinlich, wann Sie das nächste Mal fasten können.

Generell gilt: je kürzer die Fastendauer, desto häufiger können Sie den Nahrungsverzicht durchführen. Längere Fastenzeiten, von ein oder mehreren Wochen, sollten jedoch nur im Abstand von mehreren Monaten stattfinden.

Intervall- und mehrtägiges Fasten

Bezüglich der Dauer unterscheidet man zwei Formen des Fastens, Intervallfasten und mehrtägiges Fasten. Intervallfasten können Sie, wie der Name schon suggeriert, in Intervallen, oder regelmäßig praktizieren. Beim Intervallfasten haben Sie entweder täglich eine längere Essenpause oder maximal einen Tag, an dem Sie nichts essen. Eine weitverbreitete...

Mehr lesen

Fasten und Nebenwirkungen

Die meisten Leute machen mit Fasten gute Erfahrungen und sie fühlen sich körperlich und geistig sehr viel besser. Auch aus der Wissenschaft zeigen immer mehr Studien, dass Fasten viele positive Effekte hat.

Dennoch kann Fasten einige unangenehme „Nebenwirkungen“ verursachen. Das ist nicht verwunderlich, denn Fasten ist eine große Umstellung für den Körper. Viele von uns haben in den letzten Jahrzehnten jeden Tag mehrmals täglich gegessen. Viele Stunden oder sogar Tage ohne Nahrung stellt die bisherigen Gewohnheiten ganz schön auf den Kopf. Beim Fasten lebt der Körper von Energiereserven anstatt von zugeführter Nahrung. Dafür muss er den Stoffwechsel umstellen, was ein paar Tage dauern kann.

Glücklicherweise sind diese Nebeneffekte meist von kurzer Dauer. Sobald sich der Körper ans Fasten gewöhnt hat, verschwinden sie von ganz allein.

Fasten als begleitende Krebstherapie?

Die Idee, dass man Krebs durch Fasten „aushungern“ kann, war vor einigen Jahrzehnten sehr populär. Heutzutage weiß man jedoch, dass das leider nicht so einfach ist. Krebs ist eine sehr komplexe Erkrankung und es gibt mehrere hundert verschiedene Krebsarten. Diese fasst man zwar unter dem Oberbegriff „Krebs“ zusammen, in Wirklichkeit unterscheiden sie sich jedoch in ihren Eigenschaften sehr stark. Entsprechend reagieren verschiedene Krebsarten auch sehr unterschiedlich auf Fasten. Man weiß zwar aus Tierstudien, dass Fasten bei bestimmten Krebsarten eine sinnvolle begleitende Therapie sein kann. Dies lässt sich jedoch nicht so leicht auf den Menschen übertragen, da Krebs beim Menschen oft über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten entsteht und somit komplexer ist als im Tiermodell. Bei der Maus wurde schon so mancher Krebs geheilt und die gleiche Therapie hatte beim Menschen keinen...

Mehr lesen

Fasten und Diabetes

Ist Fasten bei Diabetes zu empfehlen?

Diabetes ist eine fortschreitende Krankheit, bei der Patienten lebenslang blutzuckersenkende Medikamente einnehmen müssen. Die Krankheit schadet dem gesamten Körper und führt zu vielen Folgeerkrankungen im Herz-Kreislauf-System.

Diabetiker haben Probleme mit dem Zucker- und Fettstoffwechsel und es ist bekannt, dass Fasten beides verbessert. Es gibt auch eine Studie mit Prädiabetes-Patienten, in der sich innerhalb von 5 Wochen durch Intervallfasten die Blutzuckerwerte verbessert haben.

Es deutet also vieles darauf hin, dass Fasten bei der Therapie von Diabetes wirkungsvoll sein könnte. Es gibt jedoch kaum Studien, die dies tatsächlich in Diabetespatienten untersucht haben. Eine Ausnahme ist eine Studie, die die Auswirkungen von Intervallfasten bei 3 Patienten beschreibt.

Fasten statt Insulin

Alle...

Mehr lesen

Ist Fasten gut fürs Gehirn?

Im Tierreich ist sehr gut untersucht, dass eine verminderte Kalorienaufnahme oder Fasten lebensverlängernd wirken. Die meisten Leute möchten jedoch nicht nur möglichst alt werden, sondern auch möglichst lange fit und gesund bleiben. Dazu gehört auch, dass man mental gut drauf ist und aktiv am sozialen Leben teilhaben kann. Neurodegenerative Erkrankungen hingegen, wie Alzheimer oder Parkinson, können die Lebensqualität stark beeinträchtigen und sie sind im Alter leider keine Seltenheit.

Es gibt aus der Wissenschaft immer mehr Hinweise, dass regelmäßiges Fasten nicht nur ein längeres Leben ermöglicht, sondern sich auch positiv auf die geistige Gesundheit auswirkt. Dieses Phänomen wurde zwar bisher nur in Tierstudien untersucht, aber vieles deutet darauf hin, dass Fasten beim Menschen ähnliche Auswirkungen hat.

Die Wirkung von Fasten auf das Gehirn ist...

Mehr lesen

Fasten und Rheuma

Wie wirksam ist Fasten bei rheumatischen Erkrankungen?

Rheumatische Erkrankungen sind Entzündungskrankheiten und sind meist sehr schmerzhaft. Eine der verbreitetsten rheumatischen Erkrankungen ist die sogenannte rheumatoide Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der das Immunsystem den Gelenkknorpel angreift.

Rheumatische Erkrankungen sind nicht heilbar. Bei der Behandlung kommen Schmerzmittel zum Einsatz, die die Symptome erträglicher machen. Außerdem helfen entzündungshemmende Kortikoide, wie zum Beispiel Cortison, die Entzündung in Schach zu halten. Doch leider haben diese Medikamente viele Nebenwirkungen.

Fasten verbessert langfristig die Symptome rheumatoider Arthritis

Da Fasten entzündungshemmend wirkt, ist es nicht verwunderlich, dass es positive Auswirkungen auf rheumatischen Erkrankungen hat. Die Wirksamkeit ist gut untersucht und wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Ein Problem ist jedoch, dass die Symptome nach dem Fasten meist schnell zurückkehren. Das...

Mehr lesen

Zubereitung von Gemüsebrühen

Gemüsefond als Grundfond

Zutat1 PersonEinheit
Zwiebeln200Gramm
Lauch200Gramm
Karotten85Gramm
Kartoffeln120Gramm
Sellerie120Gramm
Tomaten85Gramm
Fenchel85Gramm
Brokkolistiele200Gramm
Pertersielienwurzel85Gramm
Zucchini120Gramm
Bouquet garni:
Lorbeerblatt0,7Stück
Thymianzweige0,7Stück
Rosmarinzweige0,3Stück
Sachet d'épices:
Konblauchzehe0,5Stück
Gewürznelken2,5Stück
Pimentkörner7Stück
Pfefferkörner7Stück
Wasser2,4Liter

Mit diesem Gemüsefond werden dann die verschiedenen Gemüsebrühen gekocht:

Gemüsebrühe
Zutaten: (Menge für zwei Portionen bzw. für zwei Tage)
½ Liter Gemüsefond , 3 Kartoffeln, 1 Möhre, 120 g Knollensellerie, 60 g Lauch, 3 Tomaten, 100 g Blumenkohl, 20 g rote Linsen, 6 Pfefferkörner. 1 TL gekörnte Gemüsebrühe, frisch geriebene Muskatnuss, 1 TL gehackter Majoran, 1 TL gehackte Petersilie, 1 TL gehacktes Basilikum

Zubereitung:
Gemüse waschen und putzen, in kleine Würfel schneiden oder raspeln, kurz anrösten, Gemüsebfond dazugeben und zum Kochen bringen. 60 Minuten köcheln lassen und ca. 10 Minuten vor Fertigstellung würzen. Die Suppe vom Herd nehmen, 5 Minuten...

Mehr lesen

Fasten ist keine Jojo-Diät!

Gewichtsverlust ohne Jojo-Effekt

Kalorienreduzierte Diäten führen meist zum gefürchteten Jojo-Effekt: kurz nach der Diät ist das Gewicht wieder drauf. Nun könnte man Fasten als eine extreme Form der Kalorienrestriktion ansehen.

Besteht auch hier die Gefahr, kurz nach der Gewichtsabnahme mehr zu wiegen, als vorher?

Genau dies wurde in einer Studie untersucht. Die Teilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hat acht Wochen lang täglich 400 kcal weniger gegessen, als ihrem errechneten Energiebedarf entsprach. Die zweite Gruppe hat im gleichen Zeitraum nur jeden zweiten Tag gegessen. An diesen Tagen konnten sie jedoch soviel essen wie sie wollten. An den Fastentagen haben sie nur Wasser oder andere kalorienfreie Getränke getrunken.

Nach den acht Wochen hatten beide Gruppen an...

Mehr lesen

Fasten und Depressionen

Wie sich Fasten auf die Stimmung auswirkt

Fasten ist allgemein als Stimmungsaufheller bekannt. Fastende berichten regelmäßig, dass sie sich beim Fasten generell besser und wacher fühlen, besser gelaunt und sogar euphorisch sind. Das wird auch regelmäßig in klinischen Studien, die Fasten zu verschiedenen therapeutischen Zwecken untersuchen, beobachtet.

Man weiß auch, wie dieses Phänomen auf physiologischer Ebene zu erklären ist, denn Fasten stimuliert die Ausschüttung von Glückhormonen, den sogenannten Endorphinen.

Fasten fördert gute Laune und Ausgeglichenheit

Es gibt jedoch nur wenig Studien, die die Auswirkung von Fasten auf die Laune und depressive Verstimmungen gezielt untersucht haben. In einer solchen Studie mit 32 Männern wurden die Teilnehmer zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat für zwei Tage in der Woche...

Mehr lesen

Fasten und Darmflora

Aufgabe unseres Darms ist es, Nahrung zu verdauen und die Aufnahme von Nährstoffen zu ermöglichen. Dabei helfen ihm die Bakterien in unserem Darm, die unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit maßgeblich beeinflussen können.

Hier erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Ernährungsweise die Zusammensetzung Ihrer Darmflora bestimmen können.

Wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst

Die Bakterien in unserem Darm haben einen entscheidenden Einfluss auf unseren Körper. Sie stellen Stoffwechselprodukte bereit und helfen uns bei der Herstellung von Aminosäuren und Vitaminen. Aminosäuren sind die Bausteine aus denen Proteine (auch Eiweiß genannt) gemacht werden.

Die Darmflora hat jedoch noch weitere Auswirkungen. So beeinflusst sie unser Immunsystem und kann Entzündungsprozesse fördern oder hemmen. Außerdem steuert sie Hormone, Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn) und bestimmt wieviel Hunger...

Mehr lesen

Fasten und chronische Schmerzen

Wie wirksam ist Fasten bei chronischen Schmerzen?

Fastende berichten häufig, dass durch das Fasten Schmerzen erträglicher werden. In diesem Zusammenhang wird auch beobachtet, dass sich der Nahrungsverzicht auch positiv auf die Stimmung auswirkt. Zu erklären ist dieses Phänomen durch die Ausschüttung von Endorphinen, die wie körpereigenen Opiate wirken. Opiate sind die stärksten Schmerzmittel, die es gibt. Sie haben nur leider viele Nebenwirkungen und ein starkes Suchtpotenzial. Diese Gefahren bestehen bei der schmerzlindernden Wirkung durch Fasten natürlich nicht.

Fasten hilft bei Fibromyalgie und Migraine

Gerade bei chronischen, schwer zu ertragenden Schmerzen, wie zum Beispiel durch Fibromyalgie oder Migraine, bietet Fasten therapeutischen Nutzen.

In einer Studie haben Patienten mit Fibromyalgie für 7 bis 10 Tage nach Buchinger gefastet. Durch das Fasten wurden...

Mehr lesen

Intervallfasten – ungeahnte Vorteile

Es gibt beim Fasten zwei häufige Missverständnisse. Das Erste ist, dass es gesund sei, weil man dadurch Gewicht verliert. Gewichtsverlust ist jedoch nur ein Nebeneffekt, die wahren gesundheitlichen Vorteile gehen weit darüber hinaus.

Das zweite Missverständnis ist, dass man beim Fasten hungern muss. Aus Angst an mangelnder Disziplin ist das eine Hürde, die die meisten Leute davon abhält, es überhaupt zu versuchen. Interessanterweise ist genau das Gegenteil der Fall. Durch das Fasten werden Hungergefühle eher verringert. Es Bedarf zwar ein gewisses Maß an Disziplin damit anzufangen, aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase entpuppt sich regelmäßiges Fasten als eine sehr einfach zu befolgende Lebensweise.

Intervallfasten hat positive Effekte auch ohne Gewichtsverlust

Eine Studie[1], die in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen ist, räumt mit genau diesen...

Mehr lesen

Fasten hemmt Entzündungen


Mit Fasten Entzündungsprozesse unter Kontrolle bringen

Eine Entzündung ist normalerweise eine Reaktion unseres Immunsystems auf potenziell schädliche Eindringlinge. Immunzellen erkennen Eindringlinge, also Pilze, Viren oder Bakterien, und machen sie unschädlich. Das ist ein überlebenswichtiger Prozess.

Chronische Entzündungen sind ein Risikofaktor für Arteriosklerose

Entzündungen sind jedoch nicht immer positiv. Neben Entzündungsreaktionen, die auf eine akute Gefahr hin initiiert werden, gibt es auch chronische Dauerentzündungen. Chronische Entzündungen stellen einen Risikofaktor für viele Krankheiten dar.

So sind sie beispielsweise ein entscheidender Faktor in der Entstehung von Arteriosklerose, umgangssprachlich spricht man auch von Aderverkalkung. Bei Arteriosklerose lagern sich Immunzellen und Cholesterin an der Gefäßinnenwand ab. Dadurch verengen sich die Gefäße und können Organe und Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Wenn sich...

Mehr lesen

Fasten reguliert die Darmflora

Wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst

Aufgabe unseres Darms ist es, Nahrung zu verdauen und die Aufnahme von Nährstoffen zu ermöglichen. Dabei helfen ihm die Bakterien in unserem Darm, die unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit maßgeblich beeinflussen können.

Hier erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Ernährungsweise die Zusammensetzung Ihrer Darmflora bestimmen können.

Die Bakterien in unserem Darm haben einen entscheidenden Einfluss auf unseren Körper. Sie stellen Stoffwechselprodukte bereit und helfen uns bei der Herstellung von Aminosäuren und Vitaminen. Aminosäuren sind die Bausteine aus denen Proteine (auch Eiweiß genannt) gemacht werden.

Die Darmflora hat jedoch noch weitere Auswirkungen. So beeinflusst sie unser Immunsystem und kann Entzündungsprozesse fördern oder hemmen. Außerdem steuert sie Hormone, Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn) und bestimmt wieviel Hunger...

Mehr lesen

Fasten und Lebensdauer

Ein längeres Leben durch Fasten?

Im Tierreich ist sehr gut untersucht, dass eine verminderte Kalorienaufnahme lebensverlängernd wirkt. Das scheint ein sehr universelles Phänomen zu sein, dass sich bei Fruchtfliegen, Mäusen, Affen und sogar der einzelligen Hefe beobachten lässt.

Die positiven Effekte der Autophagie

Der Mechanismus dahinter ist, dass Nahrung, insbesondere Zucker und Proteine, Wachstumsprozesse anregen. Wachstum ist überlebenswichtig, da die Zellen, aus denen unsere Organe und Gewebe aufgebaut sind, nur eine begrenzte Lebensdauer haben und regelmäßig erneuert werden müssen. Ständiges Wachstum ist jedoch problematisch, da der Körper sich auch zwischendurch regenerieren muss. Dabei werden alte Bausteine repariert oder abgebaut und recycelt. Dieser Selbstreinigungsprozess (auch Autophagie genannt) ist ebenso überlebenswichtig wie das Wachstum. Im Endeffekt kommt es auf die richtige Balance an.

In der Realität...

Mehr lesen

Fettstoffwechsel beim Fasten

Bringen Sie mit Fasten Ihren Fettstoffwechsel in Schwung!

Wir können mit einer Mahlzeit mehr Energie aufnehmen, als wir unmittelbar benötigen. Alles, was zu viel ist, wird einfach zwischengespeichert und soll die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit überbrücken. Das hat den Vorteil, dass wir nicht ständig essen müssen, sondern ohne Probleme mehrere Stunden oder sogar Tage ohne Nahrung auskommen können. Leider führen moderne Essgewohnheiten zu einem Ungleichgewicht zwischen Energiespeicherung und -verbrauch. Da wir Energie hauptsächlich in der Form von Fett speichern, kann dies Probleme im Fettstoffwechsel verursachen.

Wie der Körper Energie speichert

Die Fähigkeit, Energie zwischenzuspeichern, haben wir dem Hormon Insulin zu verdanken. Sie kennen Insulin sicherlich als Hormon, das den Blutzucker reguliert. Wenn Sie etwas essen, steigt der Blutzucker, was für die Bauchspeicheldrüse ein Signal ist,...

Mehr lesen

Richtig essen beim Intervallfasten

Was Sie zwischen den Fastenzeiten essen sollten

Viele Leute sehen im Fasten eine gute Möglichkeit, Gewicht zu verlieren. Wir nehmen jedoch mit dem Essen nicht nur Kalorien, sondern auch essenzielle Nährstoffe auf. Deswegen ist es wichtig, nach dem Fasten ausreichend Nährstoffe zuzuführen.




Auch wenn Sie Angst haben, dass verlorene Gewicht wieder zuzunehmen: kurz nach dem Fasten ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Kalorien zu zählen. Sie sollten sich eher darauf konzentrieren ausreichend zu essen und dabei auf nährstoffreiche Lebensmittel zu setzen.

Sie müssen bedenken, dass Sie durch regelmäßiges Fasten automatisch weniger Kalorien aufnehmen. Sie essen zwar nach dem Fasten erst mal mehr, das gleicht aber so schnell nicht die gesparten Kalorien aus.

Was...

Mehr lesen

So senken Sie mit Fasten Ihren Blutdruck

Neue Studie: Fasten ist gesund

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist von Bluthochdruck betroffen, im Alter zwischen 70 und 79 Jahren sind es sogar 3 von 4[1]. Bluthochdruck gilt als Risikofaktor Nummer 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist stark mit Übergewicht und bestimmten Lebensgewohnheiten assoziiert. Von Bluthochdruck spricht man bei Werten ab 140/90.

Fasten nach Buchinger senkt den Blutdruck und andere Risikofaktoren

Eine Studie an der Buchinger Wilhelmi Klinik in Überlingen konnte zeigen, dass mit Fasten der Blutdruck gesenkt werden kann[2]. Die Studie wurde von Dr. Françoise Wilhelmi de Toledo geleitet und umfasste 1422 Fastende, die das 5, 10, 15 oder 20 Tage Fastenprogramm nach Buchinger absolviert haben.

Beim traditionelles Buchinger Heilfasten beträgt die tägliche Kalorienaufnahme 200-250 kcal, in Form von Gemüse-...

Mehr lesen

Fasten und Autophagie

Fasten fördert Selbstheilungsprozesse – Autophagie

Man hört im Zusammenhang mit Fasten oft den Begriff der Autophagie. Was genau ist Autophagie und warum ist sie wichtig?

Was ist Autophagie?

Autophagie bedeutet so viel wie sich selbst essen. Das klingt erst mal sehr widersinnig, ist aber ein sehr wichtiger physiologischer Prozess.




Wenn wir essen, stellt der Körper aus der Nahrung Moleküle her, die er für seine Funktion benötigt. Diese Moleküle haben jedoch nur eine gewisse Lebensdauer und müssen regelmäßig ersetzt werden. Solange neue Baustoffe zur Verfügung gestellt werden, werden sie von Körperzellen verwendet, um neue Substanzen herzustellen. Bei einem Versorgungsengpass besinnt sich der Körper jedoch darauf, alte Strukturen zu recyclen. Diese werden...

Mehr lesen

Fasten und Zuckerstoffwechsel

So verbessern Sie mit Fasten Ihren Zuckerstoffwechsel

Mit jeder Mahlzeit, die Sie zu sich nehmen, steigt der Blutzucker an. Insulin senkt ihn daraufhin wieder, was ein normaler und natürlicher Prozess ist. Bestimmte Essgewohnheiten können diesen Vorgang jedoch in ungünstiger Weise beeinflussen und das Diabetesrisiko erhöhen.

Wie kommt es dazu?




Durch ständiges Essen tritt ein Gewöhnungseffekt ein

Unsere Nahrung enthält typischerweise Kohlenhydrate, die in Zucker abgebaut werden und den Blutzucker ansteigen lassen. Daraufhin setzt die Bauchspeicheldrüse Insulin frei, was die Aufnahme von Zucker aus dem Blut erleichtert[1]. Ein paar Stunden nach einer Mahlzeit kommt der Blutzucker wieder in den Normalbereich oder sinkt sogar etwas weiter ab.

Dieses...

Mehr lesen

Intervallfasten – Frühstück (Teil 3)

Ist Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages? - Ein Resümee

In Teil 1 und Teil 2 unserer kleinen Serie zum Thema Frühstück und Intervallfasten haben wir Studien besprochen, die darauf hinweisen, dass nicht frühstücken durchaus gesundheitliche Vorteile haben kann. Aber es gibt auch Interventionsstudien, in denen sich Essen in einem späteren Zeitfenster negativ auf gesundheitliche Risikofaktoren ausgewirkt hat.




Ein gutes Beispiel ist eine Studie1, in der normalgewichtige Probanden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt wurden: die erste Gruppe hat drei Mahlzeiten, Frühstück, Mittag- und Abendessen zu sich genommen. Die zweite Gruppe hat nur eine große Mahlzeit zwischen 17 und 21 Uhr gegessen. Nach acht Wochen hatte die Gruppe, die nur eine Mahlzeit gegessen hatte, einen höheren Nüchternblutzucker und der...

Mehr lesen

Intervallfasten – Frühstück Teil 2

Ist Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages?

In Teil 1 haben wir besprochen, dass es vorteilhaft ist, den Großteil der Mahlzeiten eher früher am Tag zu sich zu nehmen. Das Frühstück ausfallen zu lassen kann problematisch sein, wenn stattdessen gegen Ende des Tages ein Großteil der Kalorien zugeführt wird.

Andererseits werden dem Intervallfasten viele gesundheitliche Vorteile nachgesagt. Wie passt das zusammen?
Wie bereits erwähnt, hat die im vorherigen Teil beschriebene Beobachtungsstudie einige Schwächen. Nur weil Leute, die nicht frühstücken, ein höheres Diabetesrisiko haben, heißt das nicht, dass der Verzicht aufs Frühstück Diabetes verursacht.




Um den Einfluss des Frühstücks auf die Gesundheit gut untersuchen zu...

Mehr lesen

Intervallfasten – Frühstück (Teil 1)

Ist Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages?

Frühstück wird als wichtigste Mahlzeit des Tages angesehen. Laut einer Studie1, die in der Fachzeitschrift The Journal of Nutrition erschienen ist, soll nicht frühstücken sogar das Diabetesrisiko erhöhen.

Andererseits weiß man, dass Intervallfasten viele gesundheitliche Vorteile bietet. Beim Intervallfasten isst man klassischerweise in einem Zeitfenster von 6 bis 8 Stunden und fastet den Rest des Tages. Üblicherweise lässt man dabei eine Mahlzeit ausfallen, entweder Frühstück oder Abendessen. Gerade das Frühstück ausfallen zu lassen ist für viele Leute eine sehr einfache Methode, sich mit dem Intervallfasten anzufreunden.
Viele haben morgens sowieso keinen Hunger und ohne Frühstück lässt sich das nächtliche Fasten einfach auf natürliche Weise verlängern.

Kurse Fasten im Kloster

Fasten im Kloster bedeutet nicht nur Nahrungsverzicht. In einem Raum von Einfachheit und Stille, wie in einem Kloster, lässt man leichter los und kann sich besser entspannen als in einem durchorganisierten Wellnesstempel. Es geht heute bei vielen Menschen darum, Struktur und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Die Mönche oder Nonnen haben einen klar strukturierten Tagesablauf, dem wir uns in einem bestimmten Umfang anpassen. Ablenkungen, Unterbrechungen und Reizüberflutungen des Alltags bringen uns in Stress und Zeitmangel. Hier, beim Fasten im Kloster, haben wir Zeit für andere Dinge. Die Bewegung in der Natur beim Fastenwandern und die Ruhe in Meditation, die Gespräche und Gebete mit den Mönchen und die...

Mehr lesen

Fastenzentrum Hamburg

Alltagsbegleitendes Fasten in Hamburg

Wohnen Sie in Hamburg, wollen zu Hause im Alltag fasten und trotzdem von der Unterstützung in der Gruppe profitieren?

Wir wollen Ihnen mit diesem Kurs den Weg zum Fasten ebnen, den Einstieg erleichtern und während der gesamten Zeit beratend und unterstützend zur Seite stehen. Fasten lässt sich gut in den Alltag integrieren, wenn man sich zusätzlich Zeit für Bewegung und Ruhe nimmt. Hier geht es zur Seite des Fastenzentrums Hamburg



Intermittierendes Fasten hält jung und gesund

„Intermittierendes Fasten hält jung und gesund“ überschreibt immerhin auch das Ärzteblatt einen Beitrag. Die Aussage stützt sich auf Forschungen von Valter Longo, dem Direktor des „Longevity Institute“ an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles. Longo forscht danach, wie ein längeres und gesünderes Leben möglich ist. Während seiner Forschungen kam er mit dem Fasten in Verbindung und untersucht seitdem Tiere und Menschen bei Kalorienreduktion. Intermittierendes Fasten zögerte die Immunsenseszenz hinaus: Die Zahl der hämatopoetischen Stammzellen, aus denen sich die Zellen des Abwehrsystems regenerieren, verfünffachte sich. „Wiederkehrendes Fasten machte die Mäuse auch geistig fitter: Die Tiere erzielten in zwei Tests bessere Ergebnisse als die Kontrollgruppe, was Longo auf eine erhöhte Plastizität der Nervenzellen im Hippocampus zurückführte, die er bei den Versuchstieren nachweisen konnte.“ (Ärzteblatt, 19. 06. 2015) http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63206/Intermittierendes-Fasten-haelt-jung-und-gesund...
Mehr lesen

Schlank mit Yoga

Eine Studie von Dr. Holger Cramer von den KLiniken Essen-Mitte belegt die gesundheitsfördernde Wirkung von Yoga: Fettleibigkeit, Übergewicht und Bauchumfang wurden reduziert, neben Muskeln nahmen Wohlbefinden und Selbstwertgefühl bei den Teilnehmerinnen zu. Cramer stellte seine Studie „Yoga und Bauchfett“ auf dem „International Congress on Integrative Medicine and Health“ in Las Vegas vor mehrern hundert erstaunten Fachbesuchern vor. Die meisten von ihnen hätten nicht gedacht, dass Yoga so erstaunliche Ergenisse erzielt. Dr. Holger Cramer hatte für die Yoga-Studie 40 Frauen untersucht. 20 veränderten ihr Bewegungsverhalten nicht. 20 besuchten drei Monate zwei intensive 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. Das Ergebnis: Yoga ist mehr als etwas rumstehen, etwas bewegen, etwas strecken, etwas entspannen. Bei den 20 aktiven Frauen reduzierte sich das Gewicht und verbesserte sich der Body-Mass-Index. Die Muskelmasse nahm zu. Bei einem Drittel der Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um...
Mehr lesen

Fasten Allgemein

Hier finden Sie alle Fastenkurse!

Versuch einer Definition

Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine bestimmte Zeit. Es ist eine geistige Leistung unter Ausnutzung der aus der Natur entwickelten physischen Fähigkeit, eine bestimmte Zeit ohne feste Nahrung auszukommen. Diese natürliche Fähigkeit sicherte unser Überleben, so wie auch vieler anderer Lebewesen.

Tiere und Menschen in Not fasten nicht, sondern leiden Hunger oder Durst. Fasten als aktiver Prozess ist nur dann möglich, wenn jederzeit genügend Nahrung zur Verfügung steht und der Fastende in einer geistigen und psychisch stabilen Verfassung ist. Das Fasten ist, kurz gesagt, ein waches (im Schlaf fasten wir nicht), aktives (im Unterschied zum passiven Nicht-Essen bei Krankheit), menschliches Geschehen (Tiere fasten nicht), bei dem Leib und Seele sich...

Mehr lesen

Fasten/Heilfasten nach Dr. Buchinger

Hier finden Sie alle Kursangebote zum Fasten/Heilfasten nach Dr. Buchinger

Das Konzept des Fastens/Heilfastens nach Dr. Otto Buchinger ist fest in der Medizin verankert, bezieht aber die spirituelle und menschliche Aspekte unmittelbar mit ein. Nach Buchinger tragen sieben Säulen das Fasten: Ruhe und Bewegung in einem ausgeglichenen Verhältnis, die Förderung der Ausscheidungsvorgänge, die Hilfsmethoden, eine fachkompetente und warmherzige Betreuung, individuelle Fastenzusätze und die Nahrung für die Seele.

Dr. Otto Buchinger entwickelt seine Fastenmethode durch praktische Tätigkeit. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse beschrieb er in dem Buch „Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden“. Darin entwickelte er eine Fastenmethode, die auf ganzheitlichen Prinzipien basiert.

Lebensweg und persönliche Erfahrungen von Dr. Otto Buchinger

Otto Buchinger wurde am 16. Februar...

Mehr lesen

Vegan-Basenfasten

Alle Vegan-Basenfasten-Kurse finden Sie hier!

Fastenkurse Vegan-Basenfasten

bezeichnet den Verzicht auf Säure bildende Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum. Im Gegensatz zum Fasten (z. B. Buchinger/Lützner-Fasten, Mayr-Fasten), bei dem für einen bestimmten Zeitraum auf feste Nahrung verzichtet wird, kann beim "Vegan-Basenfasten" hingegen gegessen werden – beschränkt auf Basenbildner und kalorienreduziert.

Alle Lebensmittel, die den Körper sauer machen, werden einfach weggelassen. Während einer oder mehrerer Basenwochen liegt der Schwerpunkt der Nahrung auf Obst, Gemüse, Salaten und Kartoffeln. Hingegen werden Fleisch, Fisch, Getreide (Brot, Nudeln), Zucker und Genussmittel verbannt. "Vegan-Basenfasten" ist somit kein Fasten im eigentlichen Sinn, sondern eine diätische Ernährungsform, die den Begriff "Fasten" als Bezeichnung für Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und...

Mehr lesen

Das 16 – Stunden – Fasten

„Essen Sie, was immer Sie wollen, so viel Sie wollen. Aber begrenzen Sie Ihre Essenszeit auf nur acht Stunden am Tag. Das ist alles“, so simpel funktioniert das Konzept von David Zinczenko. Dazwischen heißt es: 16 Stunden gar nichts essen. Der US-Fitnessexperte und Chefredakteur von „Mens‘ Health“ geht davon aus, dass es vor allem entscheidend sei, die Kalorien zu einer bestimmten Tageszeit zu sich zu nehmen und dem Körper diese Fastenperiode zu verschaffen. Ein bis zwei Pfund Gewichtsverlust soll eine Durchschnittsperson pro Woche verlieren. Zum Focus-Artikel ...
Mehr lesen