Fasten hemmt Entzündungen

Fasten hemmt Entzündungen


Mit Fasten Entzündungsprozesse unter Kontrolle bringen

Eine Entzündung ist normalerweise eine Reaktion unseres Immunsystems auf potenziell schädliche Eindringlinge. Immunzellen erkennen Eindringlinge, also Pilze, Viren oder Bakterien, und machen sie unschädlich. Das ist ein überlebenswichtiger Prozess.

Chronische Entzündungen sind ein Risikofaktor für Arteriosklerose

Entzündungen sind jedoch nicht immer positiv. Neben Entzündungsreaktionen, die auf eine akute Gefahr hin initiiert werden, gibt es auch chronische Dauerentzündungen. Chronische Entzündungen stellen einen Risikofaktor für viele Krankheiten dar.

So sind sie beispielsweise ein entscheidender Faktor in der Entstehung von Arteriosklerose, umgangssprachlich spricht man auch von Aderverkalkung. Bei Arteriosklerose lagern sich Immunzellen und Cholesterin an der Gefäßinnenwand ab. Dadurch verengen sich die Gefäße und können Organe und Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Wenn sich eine Arterie, die zum Herzen führt, soweit verengt, dass die Zufuhr zum Herzen unterbrochen ist, führt das zu einem Herzinfarkt.

Fasten verbessert Entzündungswerte

Schlechte Blutfett- und Entzündungswerte sind beides Risikofaktoren für Arteriosklerose. Studien haben gezeigt, dass Intervallfasten Blutfettwerte verbessert und Entzündungswerte reduziert[1].

Fasten beeinflusst einen weiteren Marker für Arteriosklerose in günstiger Art und Weise. Es handelt sich um Adiponektin, ein Protein, das wichtige Funktionen im Zucker– und Fettstoffwechsel hat[2]. Ein deregulierter Zucker- und Fettstoffwechsel sind ebenfalls Risikofaktoren für Arteriosklerose, was auch bei Diabetikern beobachtet wird[3]. Außerdem hindert Adiponektin Immunzellen daran, sich an der Gefäßinnenwand anzulagern.

Fasten kann Ihnen also helfen, chronische Entzündungsprozesse zu reduzieren, wodurch ein Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten gesenkt wird.


[1] https://www.karger.com/Article/Abstract/100954

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12611609

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28635626

Bild von MARK D auf Pixabay

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