Fasten und Depressionen

Fasten und Depressionen

Wie sich Fasten auf die Stimmung auswirkt

Fasten ist allgemein als Stimmungsaufheller bekannt. Fastende berichten regelmäßig, dass sie sich beim Fasten generell besser und wacher fühlen, besser gelaunt und sogar euphorisch sind. Das wird auch regelmäßig in klinischen Studien, die Fasten zu verschiedenen therapeutischen Zwecken untersuchen, beobachtet.

Man weiß auch, wie dieses Phänomen auf physiologischer Ebene zu erklären ist, denn Fasten stimuliert die Ausschüttung von Glückhormonen, den sogenannten Endorphinen.

Fasten fördert gute Laune und Ausgeglichenheit

Es gibt jedoch nur wenig Studien, die die Auswirkung von Fasten auf die Laune und depressive Verstimmungen gezielt untersucht haben. In einer solchen Studie mit 32 Männern wurden die Teilnehmer zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat für zwei Tage in der Woche gefastet, und an den übrigen Tagen ca. 300 – 500 kcal unter ihrem errechneten Kalorienbedarf gegessen. Die Kontrollgruppe hat wie gewohnt weitergegessen.

Nach 3 Monaten hatte sich das Fasten auf viele verschiedene psychische Aspekte ausgewirkt. Die Teilnehmer aus der Fastengruppe fühlten sich energiegeladener, mental klarer, generell ausgeglichener, hatten weniger Stimmungsschwankungen und waren weniger reizbar als die Kontrollgruppe. Eine andere Studie kam zu ähnlichen Ergebnissen, stellte jedoch fest, dass auch genetische Faktoren beeinflussen, wie sich Fasten auf die Laune auswirkt.

Wenn Sie also den Eindruck haben, dass Sie sich beim Fasten besser fühlen und besser gelaunt sind, ist das keine Einbildung. Dieses Phänomen ist sehr bekannt und sogar wissenschaftlich untersucht. Ist das für Sie vielleicht ein guter Grund, öfters zu fasten?

Bild von Anastasia Borisova auf Pixabay

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