Kategorie Archive: Eckhards Blog

Welche Ernährungsweise ist am besten, um Gewicht zu verlieren?

Es gibt unterschiedliche Ansätze der Ernährungsumstellung, die dabei helfen können, Gewicht zu verlieren. Wichtiger als die konkrete Art der Ernährung ist, die Ernährungsumstellung konsequent durchzuhalten und auf Dauer beizubehalten. Intervallfasten, eine mediterrane Ernährung und eine Paleo-Ernährung, können für eine Gewichtsabnahme vorteilhaft sein. Die meisten Studien, die diese Ernährungsformen untersuchen, sind jedoch von kurzer Dauer und es wird sichergestellt, dass die Maßnahmen eingehalten werden. Solche Studien sagen daher nicht viel darüber aus, ob eine Ernährungsform auf lange Zeit im realen Leben durchführbar ist.

Intervallfasten, mediterrane oder Paleo-Ernährung?

In einer Studie mit 250 übergewichtigen Teilnehmern (BMI > = 27) konnten die Probanden zwischen Intervallfasten, einer mediterranen Ernährung und einer Paleo-Ernährung wählen. Beim Intervallfasten handelte es sich um die 5:2 Methode, bei...

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Helfen kleine Mahlzeiten dabei, weniger zu essen?

Kleine und möglichst kalorienarme Mahlzeiten sollen dabei helfen, weniger zu essen und folglich Gewicht abzunehmen. Die Idee dahinter ist, dass viele kleine Portionen über den Tag verteilt helfen, den Hunger unter Kontrolle zu halten. Auch bezüglich der Blutzuckerregulation scheinen kleine Mahlzeiten von Vorteil zu sein, da nach einer großen Mahlzeit der Blutzucker stärker ansteigt. Ist das tatsächlich der Fall?

Weniger Hunger mit weniger, aber dafür großen Mahlzeiten

Eine Studie hat dies näher untersucht und zwölf gesunde, schlanke Probanden (mittlerer BMI 21,6) zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat 3 Mahlzeiten, die andere 14 Mahlzeiten am Tag gegessen. Beide Gruppen haben das gleiche gegessen und gleich viele Kalorien zu sich genommen, der einzige Unterschied war die Anzahl der Mahlzeiten,...

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Muss man beim Intervallfasten Kalorien zählen?

Es hält sich hartnäckig die Aussage, dass man selbst beim Intervallfasten auf Kalorien achten muss. Denn ohne Kaloriendefizit, keine Abnahme - korrekt?

Kalorienaufnahme wird beim Intervallfasten automatisch reduziert

Intervallfastenstudien, in denen die Teilnehmer unbegrenzt essen können, kommen jedoch zu einem gegenteiligen Ergebnis. Durch eine Verkleinerung des Essenszeitfensters nehmen Probanden automatisch weniger Kalorien zu sich. Ein Grund dafür kann sein, dass Intervallfasten appetitregulierend wirkt. Außerdem fällt es vielen Leuten schwer, in einem kurzen Zeitraum genauso viel zu essen, wie vorher von morgens früh bis abends spät. Das ist der Hauptgrund, warum es mit Intervallfasten so leichtfällt, Gewicht zu verlieren.

In einer Studie haben 19 Teilnehmer mit metabolischem Syndrom (eine Vorstufe...

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Kann die Waage den Erfolg beim Intervallfasten messen?

Intervallfasten hat viele positive Effekte auf den Körper. So verbessert es zum Beispiel den Zuckerstoffwechsel und fördert die Autophagie, ein lebenswichtiger Recyclingprozess. Dennoch ist für die meisten Leute eine Gewichtsreduktion die Hauptmotivation fürs Intervallfasten. Jedoch tut sich nicht immer viel auf der Waage. Ist das ein Grund, frustriert aufzugeben?

Laut einer Studie, nein. Denn die Erfolge des Intervallfastens machen sich nicht unbedingt auf der Waage bemerkbar.

Kein Gewichts- aber dafür Fettverlust

In der Studie wurden 13 übergewichtige Probanden (mittlerer BMI von 29) in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe war dazu aufgefordert, ihr Frühstück um mindestens 1,5 Stunden nach hinten zu verschieben und ihr Abendessen um...

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Hilft Fasten bei Multipler Sklerose?

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Myelinscheide der Nervenfasern angreift. Die Myelinscheide ist eine isolierende Schutzschicht, die die Nervenfasern umgibt und für eine schnelle Signalweiterleitung sorgt. Bei Multipler Sklerose wird diese Schutzhülle beschädigt. Unsere Nerven ermöglichen Muskelbewegungen, sensorische Wahrnehmungen und steuern auch die Funktion unserer inneren Organe. Daher sind auch die Symptome Multipler Sklerose sehr vielfältig. Typisch sind Muskelschwäche, Taubheitsgefühle und Kribbeln, Blasenschwäche, Erschöpfung und Sehprobleme. Die Erkrankung löst außerdem neuropathische Schmerzen aus.

Multiple Sklerose ist nicht heilbar und es ist lediglich eine Linderung der Symptome möglich. Warum das Immunsystem die Myelinscheide angreift, ist nicht gut verstanden. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die Ernährung bei der Entstehung von Multipler Sklerose eine Rolle spielt. In Bezug auf Fasten kursieren Erfahrungsberichte laut derer sich...

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Ist Intervallfasten bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu empfehlen?

Die Schilddrüse reguliert den Energieverbrauch und den Stoffwechsel. Bei einer Unterfunktion wird der Stoffwechsel verlangsamt, wodurch es Betroffenen sehr schwer fällt ihr Gewicht zu regulieren. Solange das Hormonungleichgewicht besteht, nehmen sie immer mehr Gewicht zu. Eine kalorienreduzierte Ernährung ist eher kontraproduktiv, da sich dadurch der Stoffwechsel noch weiter verlangsamt.

Bei Intervallfasten werden zwar nicht bewusst Kalorien reduziert, aber dadurch, dass das Essen auf einen begrenzten Zeitraum beschränkt ist, essen viele Leute automatische weniger. Ist Intervallfasten dann bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu empfehlen?

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Intervallfasten und der typischen Diät: Beim Intervallfasten wird der Stoffwechsel nicht verlangsamt, sondern erhöht.[1]

Fasten senkt das aktive Schilddrüsenhormon T3

Beim Fasten sinkt die Konzentration des aktiven...

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Hilft Fasten bei Asthma?

Bei Asthma führen akute Verengungen der Atemwege zu anfallsartiger Atemnot. Die Erkrankung wird oftmals durch Allergien verursacht, in vielen Fällen ist die Ursache jedoch nicht bekannt. Man weiß jedoch, dass Entzündungsreaktionen bei der Entstehung von Asthma eine wichtige Rolle spielen. Bei der Behandlung von Asthma kommen daher häufig entzündungshemmende Wirkstoffe zum Einsatz, sogenannte Steroide. 

Fasten wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Ist demnach Fasten bei Asthma zu empfehlen? 

Fasten senkt mit Asthma-assoziierte Entzündungsmarker 

Eine Studie hat genau dies untersucht. 18 Probanden mit mildem Asthma haben für 24 Stunden gefastet. Ein Teil der Teilnehmer hatte noch nie Steroide gegen das Asthma eingenommen. In dieser Untergruppe waren nach 24 Stunden mit Asthma-assoziierte Entzündungswerte signifikant reduziert. Dies war...

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Ist Fasten bei Sodbrennen zu empfehlen?

Leute, die häufig unter Sodbrennen leiden, beobachten manchmal, dass Fasten die Symptome verstärkt. Sodbrennen wird durch sauren Reflux verursacht: Magensaft steigt aus dem Magen auf und reizt die Speiseröhre. Es ist also nicht verwunderlich, dass unsere Essensgewohnheiten einen Einfluss auf die Beschwerden haben.

Verschlimmert Fasten die Symptome von Reflux?

Eine Studie hat dies näher untersucht. 130 Probanden mit Refluxbeschwerden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat während des Ramadans für 30 Tage nur zwischen Sonnenuntergang und -aufgang gegessen und tagsüber gefastet, die andere Gruppe hat in dem Zeitraum normal gegessen.

Die Fastengruppe hatte signifikant mildere Refluxsymptome als die nicht-Fastengruppe. Die Fastengruppe hatte während des Fastens auch signifikant weniger Beschwerden als vor dem Fasten.

Übergewicht ist ein Risikofaktor für Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) und Krebs. Entscheidender als der BMI ist jedoch die Verteilung von überschüssigem Fett. So ist insbesondere viszerales Fettgewebe mit Herzkreislaufkrankheiten und Diabetes assoziiert. Viszerales Fett umgibt die inneren Organe und sammelt sich vor allem in der Bauchgegend an.

Studie: 5:2 Fasten & mediterrane Ernährung

Mit einer klassischen kalorienreduzierten Diät lässt sich zwar der Fettanteil und auch der viszerale Fettanteil kurzfristig reduzieren, aber nur wenigen Übergewichtigen gelingt es, langfristig abzunehmen. Eine Studie hat daher untersucht, ob sich mit der 5:2 Methode des Intervallfastens der Fettanteil und der Anteil des viszeralen Fetts reduzieren lässt. Die Probanden haben an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Woche nur 30% ihres Kalorienbedarfs zu sich genommen. An...

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Kann jeder fasten? – unter welchen Umständen Sie nicht fasten sollten

Fasten hat viele positive Auswirkungen auf den Körper, aber unter manchen medizinischen Umständen ist es tatsächlich nicht zu empfehlen. Auch gesunde Personen sollten mehrtätiges Fasten immer mit dem Arzt abklären.

Folgende Personengruppen sollten nicht fasten, oder nur auf Empfehlung des Arztes:

Untergewichtige Personen

Beim Fasten greift der Körper auf Fettreserven zurück. Wenn diese gering sind, kann mehrtägiges Fasten zu Problemen führen. Als Faustregel ist Fasten für mehr als 24 Stunden mit einem BMI unter 20 (Gewicht in Kg/(Größe in m2)) nicht zu empfehlen.

Personen unter 18 Jahren

Eine ausreichende Versorgung mit Kalorien und Nährstoffen ist für die Entwicklung essenziell. Aus diesem Grund sollten Personen unter 18 Jahren nicht länger als 24...

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Die Phasen des Fastens

Falls Sie schon einmal für mehrere Tage gefastet haben, werden Sie wissen, dass man beim Fasten mehrere Phasen durchläuft. Einige Stunden nach der letzten Mahlzeit werden Sie wahrscheinlich langsam hungrig, nach einer gewissen Zeit lässt der Hunger jedoch wieder nach. Irgendwann erreichen Sie auch einen Punkt, an dem Sie sich sehr energiegeladen und mental klar fühlen. Was geht da vor sich?

Wenige Stunden nach dem Essen

Wenn Sie etwas essen steigt zunächst der Blutzucker an, woraufhin Insulin ausgeschüttet wird. Insulin hilft den Körperzellen, den Zucker aufzunehmen. Der restliche Zucker wird für später gespeichert. Circa 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit ist der Blutzucker wieder im Normalbereich.

3-24 Stunden nach dem Essen

Danach beginnt die...

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Beeinflusst Schlaf den Abnehmerfolg?

Guter und ausreichender Schlaf ist für die Gesundheit essenziell. Es ist auch bekannt, dass zu wenig Schlaf mit Übergewicht assoziiert ist. Eine Studie hat näher untersucht, wie sich die Schlafdauer auf den Erfolg einer kalorienreduzierten Diät auswirkt.

Eine hohe Variabilität der Schlafdauer ist mit weniger Gewichtsverlust assoziiert

Es handelte sich um eine großangelegte Studie mit 6874 Teilnehmern, die sogenannte PREDIMED-Plus Studie. Sie hat untersucht, wie sich eine kalorienreduzierte mediterrane Ernährung auf das Körpergewicht von übergewichtigen oder fettleibigen Probanden auswirkt. Im Rahmen dieser Studie wurden auch Schlafdaten von 1986 Probanden ausgewertet, um zu sehen, ob es einen Zusammenhang zwischen Schlaf und Abnehmerfolg gibt.

Die Ergebnisse der Studie ergaben, dass Teilnehmer mit einer geringen Variabilität in der Schlafdauer...

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Besserer Schlaf durch Fasten?

Essen und Schlafen sind eng miteinander verbunden und beide folgen einem Tag-Nacht-Rhythmus: nachts, wenn wir schlafen, essen wir normalerweise nichts. Die meisten Leute frühstücken kurz nach dem Aufstehen und essen einige Stunden vor dem Zubettgehen zu Abend. Viele können sich nicht vorstellen, ohne Abendessen einzuschlafen.

Wie wirkt sich dann Fasten auf die Schlafqualität aus?

Einschlafprobleme und kurze Nächte sind zwar bekannte Nebeneffekte beim Fasten, jedoch berichten auch viele Fastende, dass Fasten ihnen zu einem besseren Schlaf verhilft.

Eine Studie hat näher untersucht, welche Auswirkungen mehrtätiges Fasten auf den Schlaf hat. 15 gesunde Probanden haben für sieben Tage gefastet. Es hat sich gezeigt, dass die Teilnehmer während des Fastens nachts weniger oft wach geworden sind. Auch periodische Extremitätenbewegungen...

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Verlieren Sie beim Fasten an Muskelmasse?

Viele Leute nutzen Fasten als eine effektive Methode, um Gewicht zu reduzieren. Wenn Sie sagen, dass Sie abnehmen möchten, meinen Sie natürlich, dass sie Fett loswerden möchten. Leider nimmt man bei einer klassischen kalorienreduzierten Diät nicht nur an Fett ab, sondern verliert auch wertvolle Muskelmasse.

Ist das beim Fasten auch der Fall?

Beim Fasten wird Fett zur primären Energiequelle

Muskeln sind aus Protein, auch Eiweiß genannt, aufgebaut. Eiweiß ist ein essenzieller Nährstoff, den wir normalerweise täglich über die Nahrung aufnehmen müssen. Da je nach Länge des Fastens für mehrere Tage kein Protein gegessen wird, ist die Befürchtung naheliegend, dass in diesem Zeitraum wertvolles Muskelprotein abgebaut wird. Außerdem kann der Körper bei Zuckermangel zur Not aus Protein Zucker herstellen....

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Sind Nahrungsergänzungsmittel gesund?

Wir müssen mit der Nahrung nicht nur Kalorien, sondern auch Nährstoffe aufnehmen. Aus diesem Grund ist eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung wichtig. Um einem Nährstoffmangel vorzubeugen, ist die Einnahme von Vitaminpräparaten weit verbreitet. Es ist jedoch fragwürdig, ob die Supplementierung mit Vitaminen gesundheitliche Vorteile bietet. 

Eine Supplementierung ist in manchen Fällen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko assoziiert 

Ein Review, der in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine erschienen ist, hat diese näher untersucht. Für die Publikation wurden Daten von 277 Studien ausgewertet. 

Die Analyse ergab, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren mit einem geringeren Risiko für Herzinfarkt und Herzerkrankungen assoziiert ist und eine Supplementierung mit Folsäure mit einem geringeren Risiko für Schlaganfall. Calcium in Kombination mit Vitamin...

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Wie wirkt sich Intervallfasten bei metabolischem Syndrom aus?

Intervallfasten hilft nicht nur dabei, Gewicht zu verlieren, sondern kann auch helfen, den Blutdruck zu senken und Blutzucker- und Blutfettwerte zu verbessern. Die 16:8-Methode ist eine beliebte Variante, bei der in einem täglichen Zeitfenster von 8 Stunden üblicherweise 2 Mahlzeiten gegessen werden, und für 16 Stunden gefastet wird. Jedoch bringt selbst eine Reduktion auf 3 Mahlzeiten in einem Zeitfenster von circa 10 Stunden ähnliche Vorteile, wie eine Studie an Diabetespatienten gezeigt hat.

Studie: Ein Essenzeitraum von 10 Stunden verbessert Risikomarker für Diabetes

Eine aktuelle Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Cell Metabolism erschienen ist, hat untersucht, wie sich eine Verkleinerung des Essenzeitfensters von circa 14 Stunden auf 10 Stunden bei Patienten mit metabolischem Syndrom auswirkt. Das metabolische Syndrom ist...

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Die 10 gängigsten Fastenmythen – wir klären auf

Fasten genießt immer mehr Aufmerksamkeit, da wir die gesundheitlichen Vorteile durch aktuelle Studien immer besser verstehen. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, das Fasten mehr ist, als eine schnelle Abnehmmethode. Dennoch ranken sich immer noch einige Mythen rund ums Fasten. Was ist da dran? 

1. Fasten kommt verhungern gleich 

Fasten bedeutet freiwilliger Verlust auf Essen und hat nichts mit Hungern zu tun. Im Gegensatz zu Menschen, die nicht genug zu essen haben und hungern müssen, kann das Fasten jederzeit unterbrochen werden. Genau dies sollten Sie auch tun, wenn es Ihnen beim Fasten aus irgendeinem Grund nicht gut geht. 

2. Fasten ist das gleiche wie eine kalorienreduzierte Diät 

Fasten ist zwar theoretisch eine extreme Form...

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Intervallfasten und Kalorienrestriktion im direkten Vergleich

Dem Intervallfasten wird gegenüber einer kalorienreduzierten Diät viele Vorteile nachgesagt. Dadurch, dass der Essenzeitraum verkleinert wird, essen die meisten Leute automatisch weniger und es fällt ihnen leicht, abzunehmen. Es gibt jedoch wenig Studien, die diese beiden Ernährungsformen direkt miteinander vergleichen.

Intervallfasten und Kalorienrestriktion führten zu einer ähnlichen Gewichtabnahme

Eine Studie hat Intervallfasten und eine kalorienreduzierte Diät parallel analysiert. 110 fettleibige Probanden mit einem durchschnittlichen BMI von 34 wurden in drei Gruppen aufgeteilt. 1) eine Intervallfastengruppe, 2) eine Gruppe, die auf eine kalorienreduzierte Diät gesetzt wurde und 3) eine Kontrollgruppe.

Die Intervallfastengruppe hat jeden zweiten Tag gefastet. An Fastentagen waren die Teilnehmer dazu angehalten, nur 25% ihres Kalorienbedarfs zu sich zu nehmen. An Essenstagen sollten sie 125% ihres...

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Dr. Helmut Lützner – "Fasten für Gesunde" – ein Leben für Gesundheit und Vitalität

Helmut Lützner hat die Deutsche Fastenakademie und die Ausbildung von Fastenleiter*innen begründet. Er hat frühzeitg erkannt, wie wichtig die Prävention durch Fasten ist und kann als Begründer des "Fastens für Gesunde" gelten - Fastengruppen mit Anleitung durch zertifizierte Fastenleietr*innen. In diesem Interview mit seiner Tochter erklärt Helmut Lützner sein Leben:

https://www.youtube.com/watch?v=mTB2Ro47gfI&feature=youtu.be
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Verschiedene Varianten des Fastens

Intervallfasten stellt einen sehr sanften Einstieg in die Welt des Fastens dar. Im Gegensatz zum mehrtägigen Fasten wird beim Intervallfasten nicht länger als ein Tag auf Nahrung verzichtet. Die 16:8 Methode ist am weitesten verbreitet, es gibt jedoch noch weitere Formen des Intervallfastens.

16:8 Methode

Bei dieser Variante wird die nächtliche Fastenzeit auf 16 Stunden verlängert und täglich in einem Zeitfenster von circa 8 Stunden gegessen. Wann genau dieser Essenzeitraum stattfindet, kann nach Belieben frei gewählt werden. Klassischerweise wird jedoch entweder auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtet.

One-Meal-A-Day (OMAD)

Bei der One-Meal-A-Day Methode essen Sie täglich eine Mahlzeit. Vorausgesetzt, die Mahlzeit findet jeden Tag ungefähr um die gleiche Uhrzeit statt, haben Sie also eine tägliche Essenpause von circa 23 Stunden.

Intervallfasten stellt einen sehr sanften Einstieg in die Welt des Fastens dar. Im Gegensatz zum mehrtägigen Fasten wird beim Intervallfasten nicht länger als ein Tag auf Nahrung verzichtet. Die 16:8 Methode ist am weitesten verbreitet, es gibt jedoch noch weitere Formen des Intervallfastens.

16:8 Methode

Bei dieser Variante wird die nächtliche Fastenzeit auf 16 Stunden verlängert und täglich in einem Zeitfenster von circa 8 Stunden gegessen. Wann genau dieser Essenzeitraum stattfindet, kann nach Belieben frei gewählt werden. Klassischerweise wird jedoch entweder auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtet.

One-Meal-A-Day (OMAD)

Bei der One-Meal-A-Day Methode essen Sie täglich eine Mahlzeit. Vorausgesetzt, die Mahlzeit findet jeden Tag ungefähr um die gleiche Uhrzeit statt, haben Sie also eine tägliche Essenpause von circa 23 Stunden.

Eine kalorienreduzierte Ernährung ist dafür bekannt, viele gesundheitliche Vorteile zu haben. Aus dem Tierreich weiß man, das eine Kalorienrestriktion lebensverlängernd wirkt und beim Menschen scheint dies ähnliche Auswirkungen zu haben. So verbessert eine verminderte Aufnahme der Kalorien beispielsweise Risikomarker für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Allerdings ist eine kalorienreduzierte Ernährungsweise für die meisten Menschen nur schwer durchzuhalten. In einer Welt des Überflusses ist es schwer, weniger zu essen, wenn man noch Hunger hat. Außerdem birgt eine Kalorienrestriktion auch Risiken. Wenn die Kalorien über einen längeren Zeitraum chronisch reduziert werden, kann die Knochendichte abnehmen. Auch das Immunsystem kann geschwächt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich der Stoffwechsel bei andauernder Kalorienrestriktion verlangsamt, wodurch weniger Energie verbraucht wird. Das ist insbesondere dann von Nachteil, wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren.

Beim Intervallfasten werden Kalorien eher indirekt reduziert, indem der...

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5 Tipps fürs Intervallfasten: so klappt es garantiert!

Die 16:8 Methode des Intervallfastens erlangt immer größere Beliebtheit. Doch nicht jedem fällt es leicht, damit zu beginnen und viele geben nach kurzer Zeit wieder auf.

Diese 5 Tipps helfen Ihnen, mit dem Intervallfasten zu starten und auf Dauer durchzuhalten:

1)     Statt Frühstück Kaffee oder Tee trinken

Das Frühstück ausfallen zu lassen, ist für viele Leute die einfachste Variante des Intervallfastens, da sie morgens sowieso nicht viel Hunger haben. Über die Jahre ist das Frühstücken dennoch zu einer festen Gewohnheit geworden und Gewohnheiten zu ändern ist nicht immer einfach. Sie können jedoch weiterhin am Frühstücksritual teilnehmen und statt etwas zu essen eine Tasse Kaffee oder Tee (ohne Zucker) genießen.

2)     Aktivität suchen, die nichts mit Essen zu tun hat

Schlechte Cholesterinwerte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Gewichtsverlust und Sport können sich zwar positiv auf Cholesterinwerte auswirken, aber wie sich die beiden Faktoren einzeln und in Kombination auswirken, ist nicht gut verstanden.

Fasten und Sport verbessern den Cholesterinstoffwechsel

Eine südkoreanische Forschergruppe hatte das Ziel, die Auswirkungen von täglich-alternierendem Fasten (Alternate Day Fasting, ADF) und Sport auf den Cholesterinstoffwechsel zu untersuchen. Dafür haben sie 112 übergewichtige oder adipöse Teilnehmer zufällig in vier Gruppen aufgeteilt: 1) ADF und Training; 2) ADF; 3) Training; 4) Kontrolle. Das Training bestand aus Krafttraining und Aerobikübungen für mindestens drei Mal pro Woche.

Nach 8 Wochen hatte sich das Köpergewicht und die Fettmasse in der ADF- und in der ADF + Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant reduziert. Auch die Trainingsgruppe verlor an Körpergewicht und...

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Sind kleine Mahlzeiten bei Diabetes zu empfehlen?

Zu viel zu essen und zu große Mahlzeiten werden allgemein als Ursache für Übergewicht angesehen. Als Lösung dafür wird empfohlen, kleinere Portionen zu essen. Auch für Diabetiker sollen kleine Mahlzeiten vorteilhaft sein, da sich durch sie der Blutzucker angeblich besser regulieren lässt.

Demgegenüber stehen zahlreiche Intervallfastenstudien, die suggerieren, dass kleine Mahlzeiten bei Diabetes nicht unbedingt zu empfehlen sind. Beim Intervallfasten werden in der Regel nur zwei Mahlzeiten gegessen und täglich für 16 bis 18 Stunden gefastet.

Nun ist Fasten bei Diabetikern etwas umstritten. Eine aktuelle Studie, die im renommierten Journal Diabetes Care erschienen ist, hat untersucht, ob sich bereits eine Reduktion auf 3 Mahlzeiten täglich bei Diabetespatienten positiv auswirkt.

Drei Mahlzeiten im Vergleich zu sechs Mahlzeiten

An...

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Fasten Allgemein

Versuch einer Definition

Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine bestimmte Zeit. Es ist eine geistige Leistung unter Ausnutzung der aus der Natur entwickelten physischen Fähigkeit, eine bestimmte Zeit ohne feste Nahrung auszukommen. Diese natürliche Fähigkeit sicherte unser Überleben, so wie auch vieler anderer Lebewesen.

Tiere und Menschen in Not fasten nicht, sondern leiden Hunger oder Durst. Fasten als aktiver Prozess ist nur dann möglich, wenn jederzeit genügend Nahrung zur Verfügung steht und der Fastende in einer geistigen und psychisch stabilen Verfassung ist. Das Fasten ist, kurz gesagt, ein waches (im Schlaf fasten wir nicht), aktives (im Unterschied zum passiven Nicht-Essen bei Krankheit), menschliches Geschehen (Tiere fasten nicht), bei dem Leib und Seele sich darauf einstellen, die Nahrung, ohne Sie zu...

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Fasten/Heilfasten nach Dr. Buchinger

Hier finden Sie alle Kursangebote zum Fasten/Heilfasten nach Dr. Buchinger

Das Konzept des Fastens/Heilfastens nach Dr. Otto Buchinger ist fest in der Medizin verankert, bezieht aber die spirituelle und menschliche Aspekte unmittelbar mit ein. Nach Buchinger tragen sieben Säulen das Fasten: Ruhe und Bewegung in einem ausgeglichenen Verhältnis, die Förderung der Ausscheidungsvorgänge, die Hilfsmethoden, eine fachkompetente und warmherzige Betreuung, individuelle Fastenzusätze und die Nahrung für die Seele.

Dr. Otto Buchinger entwickelt seine Fastenmethode durch praktische Tätigkeit. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse beschrieb er in dem Buch „Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden“. Darin entwickelte er eine Fastenmethode, die auf ganzheitlichen Prinzipien basiert.

Lebensweg und persönliche Erfahrungen von Dr. Otto Buchinger

Otto Buchinger wurde am 16. Februar...

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Vegan-Basenfasten

Alle Vegan-Basenfasten-Kurse finden Sie hier!

Fastenkurse Vegan-Basenfasten

bezeichnet den Verzicht auf Säure bildende Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum. Im Gegensatz zum Fasten (z. B. Buchinger/Lützner-Fasten, Mayr-Fasten), bei dem für einen bestimmten Zeitraum auf feste Nahrung verzichtet wird, kann beim "Vegan-Basenfasten" hingegen gegessen werden – beschränkt auf Basenbildner und kalorienreduziert.

Alle Lebensmittel, die den Körper sauer machen, werden einfach weggelassen. Während einer oder mehrerer Basenwochen liegt der Schwerpunkt der Nahrung auf Obst, Gemüse, Salaten und Kartoffeln. Hingegen werden Fleisch, Fisch, Getreide (Brot, Nudeln), Zucker und Genussmittel verbannt. "Vegan-Basenfasten" ist somit kein Fasten im eigentlichen Sinn, sondern eine diätische Ernährungsform, die den Begriff "Fasten" als Bezeichnung für Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und...

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Intervallfasten – auch ohne Übergewicht?

Fasten wird oftmals als Mittel zur Gewichtsabnahme angesehen. Das gilt auch für das Intervallfasten, wo regelmäßig, aber dafür nur für einen kurzen Zeitraum gefastet wird. Entsprechend werden die meisten Studien mit übergewichtigen Teilnehmern durchgeführt, die meist ein hohes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten haben.

Intervallfasten senkt auch bei gesunden Menschen das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Eine Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Cell, geleitet vom Langlebigkeitsforscher Prof. Dr. Frank Madeo, veröffentlicht wurde, hat untersucht, wie sich Intervallfasten bei gesunden Teilnehmern auswirkt.

In der Studie haben 30 Teilnehmer für 6 Monate jeden zweiten Tag gegessen. Das bedeutet vom Abendessen bis zum Frühstück am übernächsten Tag für 36 Stunden zu fasten. An den Essenstagen wird in einem Zeitfenster von 12 Stunden gegessen. Diese Langzeit-Fastengruppe wurde mit einer Kontrollgruppe mit 60 Probanden...

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Können Omega-3 Fettsäuren das Diabetesrisiko senken?

Fett hat nicht den allerbesten Ruf. Vor allem gesättigten Fetten, aus Fleisch und Käse wurde für lange Zeit nachgesagt, dass sie das Risiko Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Ungesättigte Fettsäuren gelten generell als gesünder. Das gilt vor allem für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega-3 Fettsäuren. Einige mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sogar essenziell, das heißt wir müssen sie mit der Nahrung zu uns nehmen. Dazu gehören die Omega-6 Fettsäure Linolsäure und die Omega-3 Fettsäure α-Linolensäure.

Omega-3 hat keine Auswirkungen auf das Diabetesrisiko

Omega-3 Fettsäuren gelten nicht nur generell als gesund, sie sollen sogar das Risiko für Diabetes Typ 2 (das sogenannte Altersdiabetes) senken können. Eine Meta-Analyse hat näher untersucht, wie die wissenschaftliche Beweislage dazu aussieht. Sie umfasste 83 Interventionsstudien, die untersucht haben, wie sich eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf das...

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Kann Spermidin Fasten ersetzen?

Kalorienrestriktion und Fasten wirken lebensverlängernd und schützen vor vielen chronischen Alterskrankheiten. Dies lässt sich quer durchs Tierreich beobachten und wird auch beim Menschen immer besser verstanden. Es fällt jedoch nicht jedem leicht, zu fasten. Gerade bei älteren Menschen ist Fasten oftmals nicht durchführbar.

Spermidin imitiert Kalorienrestriktion

Es gibt sogenannte Kalorienrestriktion-imitierende Substanzen, die diese Lücke füllen könnten. Zu diesem Zweck ist Spermidin aktueller Gegenstand der Forschung, an der der Altersforscher Frank Madeo von der Universität Graz beteiligt ist. Spermidin kann vom Körper selbst hergestellt werden, kommt jedoch auch in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Der Spermidin-Gehalt im Körper nimmt mit dem Alter ab. Bei erhöhter Stoffwechselaktivität geht hingegen die körpereigene Produktion hoch.

Auf zellulärer Ebene hat Spermidin tatsächlich einen sehr ähnlichen Effekt wie...

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Gewicht verlieren mit Nüssen?

Nüsse gelten schon lange als gesund. Obwohl sie fett- und kalorienreich sind, scheinen sie für die Gewichtsabnahme förderlich zu sein. Vermutlich wirken sie appetitregulierend und senken, wenn sie anstelle eines zuckerreichen Snacks konsumiert werden, den Zuckerkonsum. Die meisten bisherigen Studien haben die gesundheitlichen Vorteile einzelner Nüsse untersucht, die jeweils eine bestimmte Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Es wurden nur wenige Studien mit Nussmischungen durchgeführt, an denen sich sehen lässt, ob die gesundheitlichen Vorteile für Nüsse allgemein gelten.

Nüsse senken Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich Nusskonsum auf das Körpergewicht und auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten auswirkt. 48 übergewichtige Teilnehmer mit einem BMI von mindestens 27 waren angewiesen, 8 Wochen lang zusätzlich zu ihren regulären Mahlzeiten entweder Brezeln oder eine Nussmischung von jeweils 250 kcal zu essen. Die Nussmischung enthielt Mandeln, Cashew-, Hasel-,...

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Ist Intervallfasten auch im fortgeschrittenen Alter möglich?

Intervallfasten ist eine beliebte Methode, um Gewicht zu reduzieren. Aktuelle Studien zeigen zudem, dass diese Form des Fastens weitere gesundheitliche Vorteile verspricht.

Intervallfasten ist jedoch bei Personen im fortgeschrittenen Alter nicht gut untersucht. Da kalorienreduzierte Diäten in dieser Altersgruppe nur schwer durchführbar sind, stellt Intervallfasten möglicherweise eine attraktive Alternative dar.

Intervallfasten fördert Gewichtsverlust und erhöht die körperliche Fitness

Eine Studie mit 10 übergewichtige Probanden über 65 Jahren, die aufgrund körperlicher Einschränkungen wenig aktiv waren, hat die Durchführbarkeit von Intervallfasten untersucht. Die Teilnehmer waren angewiesen, 4 wochenlang für 16 Stunden täglich zu fasten. Die Probanden haben sich zum Großteil an die Vorgaben gehalten, woraus sich schließen lässt, dass ihnen das Intervallfasten relativ leichtfiel. Sie haben im Durchschnitt 2,6 Kg an Gewicht verloren. Es wurde nicht ermittelt, zu welchem Anteil es...

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Kann Vitamin D Diabetes vorbeugen?

Seit einiger Zeit vermuten Wissenschaftler, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und dem Risiko für Diabetes Typ 2 gibt. Bisherige Studien konnten jedoch nicht eindeutig zeigen, ob eine Supplementierung mit Vitamin D das Diabetesrisiko senken kann. Diese Studien waren meist entweder sehr klein, wurden mit Probanden ohne Diabetesrisiko, oder mit Probanden, die bereits für lange Zeit Diabetes hatten, durchgeführt. Eine Studie, die im European Journal of Endocrinology erschienen ist, sollte daher untersuchen, wie sich eine Supplementierung mit Vitamin D auf das Diabetesrisiko auswirkt.

Vitamin D Supplementierung senkt Diabetes-Risikomarker

Die Studie beinhaltete 96 Probanden, die entweder ein Diabetesrisiko hatten oder kürzlich mit Diabetes diagnostiziert worden waren. Die Teilnehmer erhielten entweder eine tägliche Dosis 5.000 IU Vitamin D3 oder ein Placebo für 6 Monate. Nach 6 Monaten hatte sich der Mehr lesen

Wie gesund ist eine mediterrane Ernährung während der Schwangerschaft?

In Deutschland entwickeln 13,2% der Frauen währen der Schwangerschaft Diabetes. Nach der Entbindung normalisiert sich der Zuckerstoffwechsel in den meisten Fällen wieder. Schwangere mit Schwangerschaftsdiabetes haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck. Außerdem haben diese Mütter ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und ein erhöhtes Risiko in zukünftigen Schwangerschaften wieder Diabetes zu entwickeln. Kinder deren Mutter in der Schwangerschaft Schwangerschaftsdiabetes hatte, haben ein erhöhtes Risiko später an metabolischem Syndrom (eine Vorstufe von Diabetes Typ 2) zu erkranken.

Eine mediterrane Ernährung senkt das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes

Eine Studie hat untersucht, ob eine mediterrane Ernährungsweise während der Schwangerschaft das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verringern kann. An der Studie nahmen 1252 schwangere Frauen teil, die Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes aufwiesen. Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride) gelten als Risikofaktoren. Die Frauen wurden angewiesen, sich in der Schwangerschaft mediterran zu ernähren. Eine...

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Wie viel Sonne braucht der Mensch?

In der heutigen Gesellschaft ist der direkte Kontakt mit Sonnenlicht selten. Wir verbringen den Großteil des Tages drinnen und im Winter sind wir oftmals für mehrere Tage am Stück keinem direkten Tageslicht ausgesetzt. Im Sommer bekommen wir zwar mehr Sonne ab, doch da wird vorsorglich jedes unbedeckte Hautfleckchen mit Sonnencreme bedeckt.

Sonnenbrand verursacht Schäden in den Zellen der Haut und häufiger Sonnenbrand erhöht zweifellos das Risiko für Hautkrebs. Eine regelmäßige, gesunde Dosis Sonnenlicht bräunt die Haut jedoch auf sanfte Art und Weise und eine gebräunte Haut ist besser vor UV-Strahlung geschützt.

Sonnenlicht senkt den Blutdruck

Sonnenlicht erweitert die Blutgefäße, wodurch der Blutdruck sinkt und die Durchblutung gefördert wird. Viele Menschen leiden unter hohem Blutdruck. Er schadet auf Dauer den Gefäßen und ist ein Symptom von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Regelmäßige...

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Reinere Haut durch Fasten?

Falls Sie regelmäßig Fasten, werden Sie festgestellt haben, dass der Nahrungsverzicht viele Auswirkungen auf den Körper hat. Gewicht zu reduzieren ist meist die Hauptmotivation und die weiteren positiven Effekte kommen eher unerwartet. Viele Fastende berichten, dass sich ihre Haut durch das Fasten verbessert. Sie wirkt frischer und weist weniger Unreinheiten auf. Kann Fasten tatsächlich das Hautbild verbessern?

Fasten reduziert die Talgproduktion

In einer Studie haben 18 übergewichtige Probanden für 4 bis 8 Wochen gefastet. In allen Teilnehmern hat die Talgproduktion der Haut während des Fastens deutlich abgenommen. In manchen Probanden bereits nach 1-2 Wochen, in anderen nach 4 Wochen. Gleichzeitig war die Haut auch weniger fettig, was sich bereits nach 5 Tagen nachweisen ließ. Die Talgproduktion war jedoch kurze Zeit nach dem Fasten wieder auf dem ursprünglichen Level. Für eine dauerhaft...

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Neue Erkenntnisse über die Vorteile des Intervallfastens

Einige Studien haben gezeigt, dass Intervallfasten das Abnehmen erleichtert kann, Blutzuckerwerte verbessern und den Blutdruck senken kann. Es ist jedoch nicht gut verstanden, welche weiteren Auswirkungen diese Form des Fastens hat.

Intervallfasten induziert Marker für den Tag-Wachrhythmus, Langlebigkeit und Autophagie

Eine Studie hat nicht nur untersucht, wie sich Intervallfasten auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt, sondern auch auf die Regulation des Tag-Wach-Rhythmus und die Autophagie. Autophagie ist ein lebenswichtiger Prozess, bei dem sich die Körperzellen regenerieren.

18 übergewichtige Probanden mit einem BMI zwischen 25 und 35 haben für 4 Tage entweder 3 Mahlzeiten in einem Zeitraum von 8 -14 Uhr oder von 8 bis 20 Uhr gegessen. Nach einer Pause von 3.5 bis 5 Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt.

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Ein neuer Ansatz in der Alzheimer Behandlung

Alzheimer gilt als bisher unheilbare Krankheit. Es wurden schon sehr viele Medikamente zur Behandlung entwickelt, die in der Regel bewirken, dass die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, das Markenzeichen von Alzheimer, reduziert werden. Bisher konnte jedoch kein Medikament das Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder die Symptome wesentlich verbessern.

Anpassung der Lebensweise und der Ernährungsgewohnheiten

Dale Bredesen, Chef des Instituts zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen an der University of California in Los Angeles, ist der Ansicht, dass sich Alzheimer nicht mit Medikamenten heilen lässt. Er hat daher ein Protokoll entwickelt, das durch Anpassungen der Lebensweise und der Ernährung den Verlauf der Krankheit beeinflussen soll.

Das Protokoll wird bei jedem Patienten individuell angepasst, aber beinhaltet in der Regel den Verzicht auf einfache Kohlenhydrate, glutenhaltiges Getreide und Fertiggerichte, und einen vermehrten Verzehr an Gemüse, Obst...

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Warum essen wir zu viel?

Was ist gesundes Essen? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Experten sind sich jedoch ziemlich einig, dass zu viel zu essen ungesund ist. Dabei ist es relativ egal, wovon genau zu viel gegessen wird: Ein Zuviel an Zucker, Fett oder auch Protein wird als problematisch angesehen. Dabei sind all diese Komponenten in geringen Mengen unbedenklich oder sogar lebensnotwendig. Die Frage ist nur, warum essen die meisten Leute mehr als sie sollten?

Fertiggerichte verleiten zum Überessen

Eine Studie hat näher untersucht, wie sich der Konsum von hochverarbeiteten Fertiggerichten auf das Essverhalten auswirkt. 20 leicht übergewichtige Probanden (BMI von 27) haben für zwei Wochen entweder unverarbeitete oder verarbeitete Lebensmittel gegessen. Nach zwei Wochen haben die Teilnehmer in die jeweils andere Gruppe gewechselt. Die unverarbeiteten Lebensmittel bestanden hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Nüssen, Fisch, Fleisch...

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Fasten und Muskelabbau?

Verlieren Sie beim Fasten an Muskelmasse?

Viele Leute nutzen Fasten als eine effektive Methode, um Gewicht zu reduzieren. Wenn Sie sagen, dass Sie abnehmen möchten, meinen Sie natürlich, dass sie Fett loswerden möchten. Leider nimmt man bei einer klassischen kalorienreduzierten Diät nicht nur an Fett ab, sondern verliert auch wertvolle Muskelmasse.

Ist das beim Fasten auch der Fall?

Beim Fasten wird Fett zur primären Energiequelle

Muskeln sind aus Protein, auch Eiweiß genannt, aufgebaut. Eiweiß ist ein essenzieller Nährstoff, den wir normalerweise täglich über die Nahrung aufnehmen müssen. Da je nach Länge des Fastens für mehrere Tage kein Protein gegessen wird, ist die Befürchtung naheliegend, dass in diesem Zeitraum wertvolles Muskelprotein abgebaut wird. Außerdem kann der Körper bei Zuckermangel zur Not aus Protein Zucker...

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Fasten und Asthma

Hilft Fasten bei Asthma?


Bei Asthma führen akute Verengungen der Atemwege zu anfallsartiger Atemnot. Die Erkrankung wird oftmals durch Allergien verursacht, in vielen Fällen ist die Ursache jedoch nicht bekannt. Man weiß jedoch, dass Entzündungsreaktionen bei der Entstehung von Asthma eine wichtige Rolle spielen. Bei der Behandlung von Asthma kommen daher häufig entzündungshemmende Wirkstoffe zum Einsatz, sogenannte Steroide.
Fasten wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Ist demnach Fasten bei Asthma zu empfehlen?

Fasten senkt mit Asthma-assoziierte Entzündungsmarker

Eine Studie hat genau dies untersucht. 18 Probanden mit mildem Asthma haben für 24 Stunden gefastet. Ein Teil der Teilnehmer hatte noch nie Steroide gegen das Asthma eingenommen. In dieser Untergruppe waren nach 24 Stunden mit Asthma-assoziierte Entzündungswerte signifikant reduziert. Dies...

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Fasten und Abnehmen

Kann man mit Fasten langfristig abnehmen?

Nicht jeder mag es zugeben, aber Gewicht zu verlieren ist wohl der häufigste Grund fürs Fasten. Bei mehrtägigem Fasten nimmt man unweigerlich ab, aber lässt sich damit auch langfristig Gewicht reduzieren?
Es gibt nicht viele Studien, die das untersuchen. Die meisten ermitteln die Auswirkungen von Fasten über einen sehr begrenzten Zeitraum von einigen Wochen. Eine Studie ging jedoch tatsächlich über 2 Jahre, in denen die Teilnehmer regelmäßig gefastet haben.

Signifikanter Gewichtsverlust nach 2 Jahren
334 fettleibige Probanden mit einem BMI über 30 nahmen an der Studie teil. Die Intervention begann mit einer Fastenphase von 16 Wochen, in der die Teilnehmer täglich circa 450 kcal zu sich genommen haben. Nach den 16 Wochen hatten die Teilnehmer...

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Fasten und Muskelaufbau?

Beim Fasten Muskeln aufbauen – ist das möglich?


Bei Sportlern ist allgemein bekannt, dass es sehr schwer ist, gleichzeitig Muskeln aufzubauen und Fett abzunehmen. Wenn sie trainieren, um Muskeln aufzubauen, streben sie an, mehr Kalorien aufzunehmen als sie verbrauchen. Insbesondere legen sie Wert auf eine ausreichende, wenn nicht übermäßige Eiweißzufuhr.

Tatsächlich verliert man bei einer kalorienreduzierten Diät nicht nur Fett sondern auch Muskelmasse und es ist schwer, dem mit Training entgegenzuwirken. Viele befürchten, dass das beim Fasten auch der Fall ist.


Muskelaufbau trotz Intervallfasten

Eine Studie hat bei jungen, sportlichen Männern untersucht, wie sich Intervallfasten auf das Krafttraining auswirkt. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hat an vier...

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Fasten und Stoffwechsel

Warum Fasten den Stoffwechsel ankurbelt

Bei einer klassischen kalorienreduzierten Diät verlangsamt sich der Stoffwechsel. Meist verliert man zu Beginn schnell an Gewicht, der Gewichtsverlust stagniert jedoch bald. Sobald Sie wieder so viel essen wie vor Ihrer Diät, wiegen Sie oftmals sogar mehr als vorher. Der Körper passt den Energieverbrauch der Energieaufnahme an, genau wie Sie im täglichen Leben auch Ihre Ausgaben den Einnahmen anpassen müssen. In einem anderen Artikel haben wir bereits über eine Studie berichtet, die gezeigt hat, dass Fastende zwar nach dem Fasten wieder zunehmen, aber an fettfreier Masse (hauptsächlich Muskeln) und nicht an Fett. Heute erklären wir Ihnen genauer, warum das so ist.

Wenn wir Hunger haben und Energie brauchen, essen wir in der Regel etwas und führen dadurch wieder neue Energie zu. Wenn wir uns...

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Beeinflusst Intervallfasten den Schlaf?

Wieviel und wann wir essen kann große Auswirkungen auf den Schlaf haben. Insbesondere schwere Mahlzeiten am Abend können die Schlafqualität beeinträchtigen.

Beim Intervallfasten fällt in der Regel entweder das Frühstück oder das Abendessen aus, wodurch sich der Essenzeitraum verkleinert und somit das nächtliche Fasten verlängert wird. Da es vielen Leuten leichtfällt, das Frühstück ausfallen zu lassen, ist diese Variante weit verbreitet.

Hat Fasten negative Auswirkungen auf den Schlaf?

Sie müssen bedenken, dass sich durch das nicht Frühstücken der Essenszeitraum nicht zwangsläufig in die Abendstunden verschiebt. Idealerweise sollte das Mittagessen die Hauptmahlzeit darstellen und das Abendessen sollte am frühen Abend stattfinden.

In einer Studie mit 23 fettleibigen Probanden haben die Teilnehmer für 12 Wochen täglich in einem Zeitraum von...

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Intervallfasten – Frühstück oder Abendessen?

Wie lange sollen die Essenspausen sein?

Die 16:8 Methode des Intervallfastens ist beliebt und weit verbreitet. Bei dieser Variante wird die nächtliche Fastenzeit verlängert und nur in einem Zeitraum von circa 8 Stunden gegessen. Das Prinzip ist sehr einfach und stellt einen sehr sanften Einstieg in die Welt des Fastens dar. Dennoch stellt sich die Frage, wie genau dieses Essenszeitfenster in den Tagesablauf passt. Wenn man von durchschnittlich 8 Stunden Schlaf ausgeht, bleiben 16 Stunden, in denen man wach ist. Der Zeitraum, in dem man beim Intervallfasten isst, ist also ungefähr halb so lang wie die Wachzeit.

Die genaue Uhrzeit des Essenszeitraums ist nicht entscheidend. In einer Studie hatten ein frühes Zeitfenster von 8 bis 17 Uhr und ein späteres Zeitfenster von 12 bis 21 Uhr ähnlich positive Auswirkungen...

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Fasten – wie oft und wie lange?

Falls Sie bisher noch nicht gefastet haben, ist wahrscheinlich die Frage, wie lange Sie fasten sollten, eine der ersten Dinge, die Sie beschäftigt. Falls Sie bereits gefastet haben und Ihre ersten Fastenerfahrungen positiv waren, fragen Sie sich wahrscheinlich, wann Sie das nächste Mal fasten können.

Generell gilt: je kürzer die Fastendauer, desto häufiger können Sie den Nahrungsverzicht durchführen. Längere Fastenzeiten, von ein oder mehreren Wochen, sollten jedoch nur im Abstand von mehreren Monaten stattfinden.

Intervall- und mehrtägiges Fasten

Bezüglich der Dauer unterscheidet man zwei Formen des Fastens, Intervallfasten und mehrtägiges Fasten. Intervallfasten können Sie, wie der Name schon suggeriert, in Intervallen, oder regelmäßig praktizieren. Beim Intervallfasten haben Sie entweder täglich eine längere Essenpause oder maximal einen Tag, an dem Sie nichts essen. Eine weitverbreitete...

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Fasten und Nebenwirkungen

Die meisten Leute machen mit Fasten gute Erfahrungen und sie fühlen sich körperlich und geistig sehr viel besser. Auch aus der Wissenschaft zeigen immer mehr Studien, dass Fasten viele positive Effekte hat.

Dennoch kann Fasten einige unangenehme „Nebenwirkungen“ verursachen. Das ist nicht verwunderlich, denn Fasten ist eine große Umstellung für den Körper. Viele von uns haben in den letzten Jahrzehnten jeden Tag mehrmals täglich gegessen. Viele Stunden oder sogar Tage ohne Nahrung stellt die bisherigen Gewohnheiten ganz schön auf den Kopf. Beim Fasten lebt der Körper von Energiereserven anstatt von zugeführter Nahrung. Dafür muss er den Stoffwechsel umstellen, was ein paar Tage dauern kann.

Glücklicherweise sind diese Nebeneffekte meist von kurzer Dauer. Sobald sich der Körper ans Fasten gewöhnt hat, verschwinden sie von ganz allein.

Fasten als begleitende Krebstherapie?

Die Idee, dass man Krebs durch Fasten „aushungern“ kann, war vor einigen Jahrzehnten sehr populär. Heutzutage weiß man jedoch, dass das leider nicht so einfach ist. Krebs ist eine sehr komplexe Erkrankung und es gibt mehrere hundert verschiedene Krebsarten. Diese fasst man zwar unter dem Oberbegriff „Krebs“ zusammen, in Wirklichkeit unterscheiden sie sich jedoch in ihren Eigenschaften sehr stark. Entsprechend reagieren verschiedene Krebsarten auch sehr unterschiedlich auf Fasten. Man weiß zwar aus Tierstudien, dass Fasten bei bestimmten Krebsarten eine sinnvolle begleitende Therapie sein kann. Dies lässt sich jedoch nicht so leicht auf den Menschen übertragen, da Krebs beim Menschen oft über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten entsteht und somit komplexer ist als im Tiermodell. Bei der Maus wurde schon so mancher Krebs geheilt und die gleiche Therapie hatte beim Menschen keinen...

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