Helfen kleine Mahlzeiten dabei, weniger zu essen?

Helfen kleine Mahlzeiten dabei, weniger zu essen?

Kleine und möglichst kalorienarme Mahlzeiten sollen dabei helfen, weniger zu essen und folglich Gewicht abzunehmen. Die Idee dahinter ist, dass viele kleine Portionen über den Tag verteilt helfen, den Hunger unter Kontrolle zu halten. Auch bezüglich der Blutzuckerregulation scheinen kleine Mahlzeiten von Vorteil zu sein, da nach einer großen Mahlzeit der Blutzucker stärker ansteigt. Ist das tatsächlich der Fall?

Weniger Hunger mit weniger, aber dafür großen Mahlzeiten

Eine Studie hat dies näher untersucht und zwölf gesunde, schlanke Probanden (mittlerer BMI 21,6) zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat 3 Mahlzeiten, die andere 14 Mahlzeiten am Tag gegessen. Beide Gruppen haben das gleiche gegessen und gleich viele Kalorien zu sich genommen, der einzige Unterschied war die Anzahl der Mahlzeiten, auf die das Essen verteilt wurde. Der Blutzucker- und Insulinspiegel wurden während des Versuchs kontinuierlich über 36 Stunden gemessen. Auch der Grundumsatz (die basale Stoffwechselrate) wurde währenddessen bestimmt. Der Grundumsatz gibt an, wie viel Energie der Körper im Ruhezustand, ohne Aktivität, verbraucht.

Die 3- Mahlzeitengruppe hatte zwar größere Blutzucker- und Insulinschwankungen nach den Mahlzeiten, der Mittelwert des Blutzuckers über den Tag verteilt war jedoch niedriger als in der 14-Mahlzeitengruppe. Interessanterweise hatte die 3-Mahlzeitengruppe ein stärkeres Sättigungsgefühl und insgesamt weniger Hunger als die 14-Mahlzeitengruppe.

Wenige, große Mahlzeiten könnten bei der Gewichtskontrolle helfen

Die Kombination aus weniger Hunger und höherem Grundumsatz könnte für die Gewichtsabnahme von Vorteil sein. Intervallfastenstudien bestätigen, dass längere Pausen zwischen den Mahlzeiten appetitregulierend wirken. Selbst bei Diabetes sind viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt nicht unbedingt vorteilhaft, wie eine Studie gezeigt hat.

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