Kann ein Mangel an Vitamin K Atherosklerose verursachen?

Kann ein Mangel an Vitamin K Atherosklerose verursachen?

Eine Atherosklerose, auch Gefäßverkalkung genannt, ist durch eine Kalzifizierung der Herzkranzgefäße gekennzeichnet. Die damit einhergehende fortschreitende Verengung der Gefäße kann zu lebensbedrohlichen kardiovaskulären Komplikationen wie z. B. Herzinfarkten führen.

Die Rolle von Vitamin K bei Atherosklerose

Wissenschaftler vermuten, dass ein Mangel an Vitamin K die Entstehung von Atherosklerose begünstigen kann. Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielt. Es kommt in grünem Blattgemüse und Pflanzenölen wie Olivenöl und Rapsöl vor, aber auch in fermentierten Lebensmitteln, Fleisch und Milchprodukten.

Personen mit einem Mangel an Vitamin K haben ein erhöhtes Risiko für Atherosklerose und durch eine Supplementierung mit Vitamin K lässt sich das Fortschreiten dieser Erkrankung aufhalten. Umgekehrt fördern Gegenspieler von Vitamin K, wie zum Beispiel der Blutverdünner Warfarin, eine Gefäßverkalkung. Vitamin K spielt also bei der Gefäßgesundheit eine entscheidende Rolle.

Um zu verstehen, wie das Vitamin vor einer Gefäßverkalkung schützen kann, muss man wissen, dass eine Atherosklerose durch Entzündungsprozesse entsteht. Vitamin K wirkt antientzündlich, da es Signalwege hemmt, die bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielen.

Nährstoffe sind für die Gefäßgesundheit wichtig

Bei der Ursache von Gefäßverkalkung wird häufig die Rolle verschiedener Fette diskutiert. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass auch eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, wie z. B. Vitamin K, bei der Erhaltung der Gefäßgesundheit von Bedeutung ist.

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